Anrufe durch fal­sche Polizeibeamte – Warnung vor neuer Variante

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Am Mittwoch (05.05.) wur­den aus dem Raum Grevenbroich ver­mehrt Anrufe von fal­schen Polizeibeamten gemeldet. 

So erhielt eine 72-​Jährige die Nachricht, ihre per­sön­li­chen Daten seien auf einem Zettel ver­merkt, den man bei Einbrechern gefun­den habe. Die Seniorin sollte sich im lau­fen­den Gespräch dazu äußern, wie es um ihre Vermögensumstände bestellt sei und wel­che Angewohnheiten sie im Alltag habe.

Nach einer Weile kamen ihr Zweifel und sie legte auf – und han­delte damit völ­lig rich­tig. Der Betrüger, der sich als Polizeibeamter aus­ge­ge­ben hatte, ging leer aus.

Kriminelle ver­su­chen immer wie­der mit unter­schied­li­chen Maschen, ihre Opfer dazu zu brin­gen, ihnen Geld und Wertgegenstände zu über­ge­ben. In der Rolle des fal­schen Polizeibeamten miss­brau­chen sie das Vertrauen, das viele ältere Menschen die­sem Berufsbild ent­ge­gen­brin­gen. Dazu nut­zen sie auch das soge­nannte Call-​ID-​Spoofing, bei dem sie als angeb­lich anru­fende Nummer die 110 oder jeg­li­che andere Nummer im Display erschei­nen las­sen können.

Aktuell warnt die (echte) Polizei im Rhein-​Kreis Neuss nun vor einer neuen Variante: Einige Anzeigenerstatter berich­te­ten, dass ihnen die „02131 3000” ange­zeigt wurde – die Nummer, an die sich die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-​Kreis wen­den kön­nen, wenn sie die Polizei jen­seits eines aku­ten Notfalls kon­tak­tie­ren wollen.

Bitte beach­ten Sie: Es ist mitt­ler­weile tech­nisch mög­lich, eine Rufnummernanzeige zu fäl­schen. Wenn Ihnen ein Gespräch selt­sam vor­kommt, dür­fen Sie miss­trau­isch sein!

Sie kön­nen, wenn Sie Zweifel haben, etwa Ihre Enkel, Bekannten oder auch die Polizei selbst anru­fen. Dazu soll­ten Sie auf jeden Fall vor­her auf­le­gen! Und wäh­len Sie die Ihnen bereits bekannte Nummer selbst.

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