Weitere Personengruppen kön­nen Termine für Corona-​Schutzimpfung vereinbaren

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ab dem 6. Mai sind für die Impfzentren in Nordrhein-​Westfalen Terminbuchungen für wei­tere Personenkreise mög­lich. Das hat das Landesgesundheitsministerium jetzt in einem Erlass fest­ge­legt, mit dem wei­tere Personengruppen der Prioritätengruppe drei geimpft wer­den können. 

Die Terminbuchungen für die jetzt neu impf­be­rech­tig­ten Personengruppen erfol­gen über die Buchungssysteme der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung online über www​.116117​.de sowie tele­fo­nisch über die zen­trale Rufnummer (0800) 116 117 01 vor­ge­nom­men wer­den. Zum Einsatz kom­men die Impfstoffe der Firmen Moderna und BioNTech, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Personen, die das 60. Lebensjahr voll­endet haben, sol­len nach Auskunft des Landes über die Hausärzte einen Impftermin vereinbaren.

Jede zusätz­li­che Impfung hilft dabei, die Corona-​Pandemie zu bewäl­ti­gen, Leben zu schüt­zen und den Weg zurück in die Normalität zu beschrei­ten“, ruft Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke alle impf­be­rech­tigte Bürger auf, die zusätz­li­che Impfmöglichkeit zu nut­zen. Dabei sei wich­tig, dass auch alle ande­ren bis­lang Impfberechtigten wei­ter Termine ver­ein­ba­ren kön­nen. „Corona kön­nen wir nur gemein­sam und soli­da­risch über­win­den. Jeder sollte sich imp­fen las­sen, wenn er an der Reihe ist“, so Petrauschke. Mit einer Kapazität von bis zu 15 680 Impfungen pro Woche könne das Impfzentrum im Rhein-​Kreis Neuss alle ver­füg­ba­ren Impfdosen zügig verimpfen.

Anspruchsberechtigt sind:

Eltern von schwer erkrank­ten Minderjährigen mit einer Vorerkrankung nach § 3, Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV, die selbst nicht geimpft wer­den kön­nen. Dem Impfzentrum ist eine ärzt­li­che Bescheinigung vor­zu­le­gen, die dies bestätigt.

Maximal zwei Kontaktpersonen von Schwangeren. Die Berechtigung ist mit einer Kopie des Mutterpasses sowie einem Formular nach­zu­wei­sen. Dieses ist unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​o​n​a​i​m​p​f​ung abzurufen.

Maximal zwei Kontaktpersonen von nicht in einer Einrichtung befind­li­chen Pflegebedürftigen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befind­li­chen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Person vorzulegen.

Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müs­sen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesund­heit­lich beding­ten Beeinträchtigung der pfle­ge­be­dürf­ti­gen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.

Darüber hin­aus sind fol­gende Berufsgruppen impfberechtigt:

  • Steuerfahnder
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten. Dazu zäh­len grund­sätz­lich alle im Verkauf Beschäftigten inkl. der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Beschäftigte an wei­ter­füh­ren­den Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richter und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Diese Berufsgruppen haben ihre Berechtigung mit einer Arbeitgeberbescheinigung nach­zu­wei­sen. Der Vordruck ist unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​o​n​a​i​m​p​f​ung abzurufen.

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