Falsche Gesundheitsamt-​Mitarbeiter in Meerbusch unterwegs

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) Am Dienstag (04.05.) waren in Meerbusch mut­maß­li­che Trickbetrüger unter­wegs, die sich als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt ausgaben. 

An der Straße „Kullenberg” stand gegen 14:30 Uhr eine junge Frau vor der Tür eines Seniors und behaup­tete, als Serviceleistung für das der­zeit geschlos­sene Gesundheitsamt käme man nun per­sön­lich vor­bei. Sie bat darum, ein­mal das Bad auf­su­chen zu dür­fen. Der Senior bemerkte, dass sie die Haustür nicht gänz­lich geschlos­sen hatte und machte sie nun rich­tig zu.

Daraufhin klin­gelte es und es stand ein Mann vor der Tür, der, als sie die Türe öff­nete, nach sei­ner „Kollegin” fragte. Der Senior wurde stut­zig, als sie auch nach Aufforderung die Wohnungstür nicht ganz schlie­ßen wollte und er ver­wies sie des Hauses.

Auch bei ande­ren Anwohnern der Straße „Kullenberg” hatte die ver­meint­li­che Gesundheitsamt-​Mitarbeiterin geklin­gelt, wurde dort aber auch abgewiesen.

  • Die unbe­kannte Frau soll etwa 25 bis 30 Jahre alt gewe­sen sein.
  • Sie hatte mit­tel­lange schwarze Haare, die sie zu einem Zopf gebun­den hatte.
  • Sie trug eine Brille und war dun­kel geklei­det. Um ihren Hals hing ein Ausweis.
  • Sie sprach Deutsch mit leich­tem Akzent.
  • Ihr Begleiter soll etwa 30 bis 35 Jahre alt gewe­sen sein. Er war dun­kel geklei­det und trug eine Basecap. Sein Erscheinungsbild wird als „süd­eu­ro­pä­isch” beschrieben.

Das Duo ent­fernte sich fuß­läu­fig zu einem war­ten­den PKW (ver­mut­lich ein dunk­ler oder dun­kel­grauer BMW mit Städtekennung MG). Die bei­den stie­gen zu einer drit­ten, im Fahrzeug war­ten­den Person und fuh­ren in Richtung Nierst davon.

Um 15 Uhr stand an der Josef-​Tovornik-​Straße eben­falls eine Gesundheitsamt-​Mitarbeiterin vor der Tür einer lebens­äl­te­ren Meerbuscherin. Auf Nachfrage gab sie an, dass man den Gesundheitszustand der älte­ren Menschen wäh­rend der Pandemie über­prü­fen wolle. Nach dem Gespräch ver­ab­schie­dete sich die Frau wie­der von der Frau und ihrem Partner. Sie soll sich anschlie­ßend in ein schwar­zes Fahrzeug (mit einem Neusser Kennzeichen) zu einer wei­te­ren männ­li­chen Person gesetzt haben. Sie fuh­ren in Richtung Nierst davon.

Die bei­den Senioren muss­ten schließ­lich fest­stel­len, dass Bargeld ent­wen­det wor­den war und erstat­te­ten Anzeige.

  • Die fal­sche Gesundheitsamt-​Mitarbeiterin soll etwa 35 Jahre alt gewe­sen sein, hatte dunkle Haare und war circa 165 bis 170 Zentimeter groß.
  • Sie wirkte „ost- /​süd­ost­eu­ro­pä­isch” und sprach mit leich­tem Akzent.
  • Ihr Begleiter soll wenig Haare bezie­hungs­weise fast eine Glatze gehabt haben und war etwa 175 bis 180 Zentimeter groß.

Das Kriminalkommissariat 12 hat in allen drei Fällen die Ermittlungen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen. Wer im jewei­li­gen Fall etwas Verdächtiges beob­ach­tet hat, Personen oder auch Fahrzeuge, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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