Lkw-​Verkehr in Lank-​Latum und Nierst: Amazon zeigt Einsicht und geht gegen „schwarze Schafe” vor

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Verantwortlichen im Amazon-​Sortierzentrum in Krefeld möch­ten das Ihre dazu bei­tra­gen, das Problem der ver­bots­wid­rig durch Lank-​Latum und Nierst rol­len­den Lkw zu lösen. 

Das hat Standortleiter Tobias Rainer jetzt in einem Brief an Bürgermeister Christian Bommers ver­si­chert. Bommers hatte das Unternehmen Ende März schrift­lich gebe­ten, sicher­zu­stel­len, dass sowohl die Amazon-​Logistik-​Flotte als auch die Partner-​Speditionen die gel­ten­den Durchfahrtsverbote beach­ten und nur die zuläs­si­gen Routen zum Krefelder Hafen nutzen.

Weder die dörf­li­chen Strukturen in Lank-​Latum noch in Nierst sind für über­ört­li­chen Schwerlastverkehr geeig­net. Zudem lie­gen an bei­den Ortsdurchfahrten öffent­li­che Einrichtungen, auch Kindertagesstätten, deren Schutz in unser aller Interesse steht”, so Bommers in sei­nem Brief, der auch an den Gesamtlogistikleiter der Baumarktkette Bauhaus ging. Von dort gibt es bis­lang aller­dings keine Antwort.

Amazon hin­ge­gen zeigt sich koope­ra­tiv: „Wir haben uns des Themas ange­nom­men und ver­fol­gen die An- und Abfahrtswege unse­rer Lkw, um fest­zu­stel­len, ob und wel­che Logistikpartner die Verkehrsregelung auf der Uerdinger Straße und der Stratumer Straße miss­ach­ten”, so Tobias Rainer. „Wir wol­len ein guter Nachbar sein, des­sen Partner sich ord­nungs­ge­mäß ver­hal­ten.” Amazon werde die ver­ant­wort­li­chen Speditionen und deren Fahrer „fort­wäh­rend und unmiss­ver­ständ­lich auf die Lkw-​Durchfahrtsverbote hinweisen”.

Die Routen der Fahrer, die am häu­figs­ten gegen die Verbote ver­sto­ßen, seien ermit­telt wor­den. Zudem nutze das Sortierzentrum ein soge­nann­tes Geo-​Fencing-​System, das Mitteilung gebe, wenn Trucks in die ver­bo­te­nen Straßen ein­fah­ren. „So kön­nen wir die Fahrerinnen und Fahrer direkt bei Ankunft in unse­rem Gebäude auf ihr Fehlverhalten hin­wei­sen”, so Rainer. Inzwischen habe man bereits fest­stel­len kön­nen, dass sich die ver­bots­wid­ri­gen Fahrten durch Lank-​Latum und Nierst redu­ziert hätten.

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