Gemeinde bekämpft ab Mitte Mai den Eichenprozessionsspinner

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Es han­delt sich um eine Raupe, deren Brennhaare für Mensch und Tier gefähr­lich sind, weil sie all­er­gi­sche Reaktionen von Haut und Atemwegen aus­lö­sen kön­nen, was mit Schwindelgefühlen, Fieber und Müdigkeit einhergeht.

Die Rede ist vom Eichenprozessionsspinner, dem die Gemeinde in den kom­men­den Wochen ener­gisch zu Leibe rücken will. Eigentlich in hie­si­gen Gefilden nicht behei­ma­tet, brei­tet er sich ange­sichts der Klimaveränderungen seit eini­gen Jahren auch hier­zu­lande aus.

Wie Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert berich­tet, war der Eichenprozessionsspinner 2020 erst­mals auch ver­mehrt im Gemeindegebiet anzu­tref­fen. „Das Wetter war opti­mal für die Verbreitung“, so Reimert. Nachdem die Raupen ver­gan­ge­nes Jahr von einer Fachfirma mit­tels eines gro­ßen Saugers ent­fernt wur­den, wer­den die 2020 befal­le­nen Bäume jetzt mit einem zuläs­si­gen Mittel gespritzt, um die Raupen unschäd­lich zu machen. Konkret geht es dabei nach Reimerts Worten um 25 Bäume, die sich in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen oder der Bebauung befinden.

Dabei wird mit­hilfe eines gro­ßen Blasgeräts die Baumkrone zunächst mit dem Präparat ver­ne­belt. Ist der Nebel abge­trock­net, geht von den Raupen keine Gefährdung mehr für Mensch und Haustier aus. Begonnen wer­den soll dem Amtsleiter zufolge vor­aus­sicht­lich Mitte des Monats, weil sich die Raupen dann in einem anfäl­li­gen Stadium befin­den. Die Arbeiten wer­den an den stark fre­quen­tier­ten Bereichen abends statt­fin­den. „Bei sehr star­kem Befallsdruck muss die Sprühung noch­mals wie­der­holt wer­den“, kün­digt Reimert an.

In Grünflächen wer­den die Spinner nicht bekämpft. Hier soll es mit Hinweisschildern sein Bewenden haben. Gleichwohl ist „nicht aus­zu­schlie­ßen, dass Wege bei star­kem Befall gesperrt wer­den müs­sen. In Hausgärten ist der Grundstückseigentümer zuständig.

Wie man sich selbst gegen den Eichenprozessionsspinner schüt­zen kann? Gegenüber den Raupen Abstand zu hal­ten, ist der beste Selbstschutz. Ansonsten sollte je nach Heftigkeit der all­er­gi­schen Reaktion ein Arzt auf­ge­sucht werden.

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