Gemeinsamer Schlag gegen über­ört­lich agie­rende Autodiebe – Festnahme im Rheinufertunnel Düsseldorf

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Essen (ots) 45117 E.-Stadtgebiet /​40213 Düsseldorf: Bereits an Karfreitag (02. April) war es Zivilkräften der Polizeibehörden Mettmann, Essen, Duisburg, Düsseldorf und Neuss gelun­gen, eine mut­maß­li­che Bande von pro­fes­sio­nel­len „Autodieben” auf fri­scher Tat festzunehmen.

Ende letz­ten Jahres wur­den drei Männer litaui­scher Staatsangehörigkeit im Alter von 27, 33 und 37 Jahren von Polizeibeamten in Neuss kon­trol­liert. Die Personen führ­ten hier­bei spe­zi­el­les Equipment zur Überwindung der Keyless Go Systeme hoch­wer­ti­ger Fahrzeuge mit sich. Da man ihnen jedoch keine Straftat nach­wei­sen konnte, wur­den sie wie­der entlassen.

Aufgrund der Gesamtumstände und einer Serie von Autoaufbrüchen in umlie­gen­den Behörden, hat die Polizei Mettmann wei­tere Ermittlungs- und Observationsmaßnahmen ein­ge­lei­tet, die den Verdacht erhär­te­ten, dass sich die Personen zur Begehung von Straftaten in NRW auf­hiel­ten und hierzu eine Wohnung in Essen anmieteten.

Die Ermittlungen der Kollegen führ­ten Ende März schließ­lich auch in die Niederlande.

Über das „Euregionales Polizeiliches Informations- und Cooperations-​Centrum (Kurz: EPICC)”, einer gemein­sa­men Dienststelle besetzt mit Polizeibeamten aus den Niederlanden, Belgien, NRW (PP Aachen) und des LKA NRW, konnte ein in Essen ent­wen­de­ter BMW X6 in Breda (NL) durch die nie­der­län­di­schen Kollegen sicher­ge­stellt werden.

Nach der Sicherstellung die­ses Fahrzeuges wurde beim Polizeipräsidium Essen die Ermittlungskommission „Keyless Go” beim KK32 ins Lebens geru­fen, wäh­rend behör­den­über­grei­fend Zivilbeamte die mut­maß­li­che Tätergruppe wei­ter­hin im Visier hatte.

In der Nacht zu Karfreitag konn­ten die drei Männer schließ­lich bei der Entwendung eines neu­wer­ti­gen BMW X5 in Essen-​Bredeney beob­ach­tet wer­den. Da eine Festnahme vor Ort nicht mög­lich war, ver­folg­ten die Einsatztrupps die Tätergruppe bis in den Rheinufertunnel nach Düsseldorf.

Hier schlu­gen die Kollegen schlag­ar­tig zu und konn­ten dem Treiben der mut­maß­li­chen Bande zunächst ein Ende setzen.

Anschließende Durchsuchungsmaßnahmen in Essen führ­ten zum Auffinden einer gro­ßen Anzahl ver­pack­ter Fahrzeugteile hoch­wer­ti­ger Pkw wie bei­spiels­weise Lenkrädern, Steuergeräten und fest­in­stal­lier­ten Navigationsgeräten.

Die mut­maß­li­chen Bandenmitglieder wur­den noch am Tag ihrer Festnahme dem Haftrichter vor­ge­führt und befin­den sich nach wie vor in Untersuchungshaft.

Während die Arbeit der Einsatztrupps ein erfolg­rei­ches Ende gefun­den hat, geht die Arbeit für die Kriminalbeamten der EK „Keyless Go” des KK32 nun erst rich­tig los. Aktuell wird geprüft, ob die Festgenommenen auch für die Entwendung des in den Niederlanden sicher­ge­stell­ten Fahrzeuges oder für wei­tere Taten in NRW oder sogar dar­über hin­aus ver­ant­wort­lich sind.

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