Stadt Neuss nimmt schutz­be­dürf­tige Flüchtlinge auf

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Angesichts der huma­ni­tä­ren Notlage auf den grie­chi­schen Inseln hatte der Rat der Stadt Neuss am 8. Mai 2020 den Beschluss gefasst, der Bundesregierung 30 zusätz­li­che Aufnahmeplätze für hilfs­be­dürf­tige Familien sowie sechs Aufnahmeplätze für unbe­glei­tete min­der­jäh­rige Geflüchtete anzubieten.

Zur Umsetzung die­ser Beschlusslage hatte Bürgermeister Reiner Breuer die Aufnahmebereitschaft der Stadt Neuss gegen­über Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW, Armin Laschet, sowie dem Bundestagsabgeordneten, Hermann Gröhe, signa­li­siert. „Die Stadt Neuss war stets im regen Austausch mit allen Beteiligten.

Von der poli­ti­schen Willensbekundung einer Kommune bis zur admi­nis­tra­ti­ven Umsetzung ist es aller­dings erwar­tungs­ge­mäß ein recht lan­ger Weg. Deswegen freut es mich umso mehr, dass wir jetzt Schutz für wei­tere 30 hilfs­be­dürf­tige Familien und nun­mehr sechs unbe­glei­tete min­der­jäh­rige Geflüchtete bie­ten kön­nen“, sagt Bürgermeister Reiner Breuer.

Für ihren Einsatz hat die Stadt Neuss Dankesschreiben erhal­ten. Die zustän­di­gen Ministerien des Landes NRW haben ergän­zend hierzu dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Schutzsuchenden zunächst im Rahmen ergeb­nis­of­fe­ner Asylverfahren auf­ge­nom­men wer­den. Während die­ses Zeitraumes ver­blei­ben die Personen in den staat­li­chen Unterbringungseinrichtungen und wer­den erst nach Anerkennung eines asyl­recht­li­chen Status über die Bundesländer verteilt.

Im Zuge die­ser Landesverteilung konn­ten nun vier schutz­be­rech­tigte Familien mit Kindern in Neuss eine neue Heimat fin­den. Die Familien sind in einer Flüchtlingsunterkunft des Integrationsamtes unter­ge­bracht wor­den und wer­den von den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern des Amtes betreut.

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