Neuer StGB-​Hauptgeschäftsführer Sommer besucht Bürgermeister Lierenfeld in Dormagen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Zu einem ers­ten per­sön­li­chen Gedankenaustausch begrüßte Bürgermeister Erik Lierenfeld am Dienstag den neuen Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW), Christof Sommer. Sommer hat das Amt zum 1. Januar 2021 ange­tre­ten und damit die Nachfolge von Dr. Bernd Jürgen Schneider.

Ich freue mich, dass Christof Sommer mei­ner Einladung nach Dormagen gefolgt ist. Ich bin mir sicher, dass wir opti­mal zusam­men­ar­bei­ten wer­den und er sich stark für unsere kom­mu­na­len Interessen bei der Landesregierung ein­set­zen wird“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Bei dem Treffen im Dormagener Rathaus ging es um aktu­elle Themen, die die Stadt Dormagen sowie den Städte- und Gemeindebund betref­fen. Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Frage, wie Familien bei Elternbeiträgen für Kitas und Offene Ganztagsschulen (OGS) in der Pandemie ent­las­tet wer­den kön­nen. Bisher hat­ten die Kommunen in NRW auf das Erheben von Beiträgen ver­zich­tet und konn­ten dar­auf bauen, dass das Land die Hälfte des Ausfalls kom­pen­siert. Seit dem Februar hat sich die Landesregierung jedoch nicht mehr an den Kosten beteiligt.

Der Dormagener Stadtrat hat sich bereits früh­zei­tig fest­ge­legt, solange keine Beiträge zu erhe­ben, wie eine hälf­tige Erstattung der Einnahmeausfälle durch das Land erfolgt. Der Ball liegt nun im Spielfeld der Landesregierung. Ich erwarte eine zügige und ver­bind­li­che Entscheidung der Landesregierung“, so Bürgermeister Lierenfeld. Christof Sommer begrüßt, dass sich das Land inzwi­schen in der Frage bewegt.

Allerdings fehle nach wie vor ein kla­rer Vorschlag zur wei­te­ren Finanzierung der Beiträge: „Die Corona-​Pandemie trifft die Kommunen bis ins Mark. Es ist den Städten und Gemeinden nicht damit gehol­fen, diese Frage immer wei­ter auf­zu­schie­ben. Gerade die Familien sind in die­ser Krise beson­ders gefor­dert. Sie erwar­ten berech­tig­ter­weise, dass die Beiträge für die Zeit, in der sie dazu auf­ge­ru­fen sind, ihr Kind nicht in die Kita zu brin­gen, erlas­sen wer­den. Dies kön­nen die Kommunen aber nicht alleine schultern.“

Außerdem unter­hiel­ten sich beide über das aktu­elle Förderprogramm zur Städtebauförderung und erör­ter­ten ihre gemein­sa­men Vorstellungen von Verbandsarbeit im Allgemeinen. Lierenfeld und Sommer bekräf­tig­ten abschlie­ßend den Wunsch, sich regel­mä­ßig aus­tau­schen zu wollen.

(50 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)