2.500 zusätz­li­che Impfdosen im Rhein-​Kreis Neuss

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Über 125 000 Menschen haben über das gemein­same Impfzentrum des Rhein-​Kreises Neuss und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und seine mobi­len Impfteams bereits Erst- und Zweitimpfungen erhalten. 

Jetzt hat das Land Nordrhein-​Westfalen dem Rhein-​Kreis Neuss für die kom­mende Woche 2 500 zusätz­li­che Impfdosen der Firma BionNTech zur Verfügung gestellt. Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke ruft impf­be­rech­tigte Bürger auf, die zusätz­li­che Impfmöglichkeit zu nutzen.

Corona kön­nen wir nur gemein­sam und soli­da­risch über­win­den. Jeder sollte sich imp­fen las­sen, wenn er an der Reihe ist“, so Petrauschke. Mit einer Kapazität von bis zu 15 680 Impfungen pro Woche könne das Impfzentrum im Rhein-​Kreis Neuss alle ver­füg­ba­ren Impfdosen zügig verimpfen.

Wer ist impf­be­rech­tigt und wo kann man sich anmelden?

Seit heute – Freitag, 30. April – sind für die Impfzentren in NRW Terminbuchungen von Menschen mit Vorerkrankung der Priorität 2 mög­lich. Diese und alle Impfberechtigten, die zur Gruppe der über-​70-​Jährigen gehö­ren, kön­nen sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung online über www​.116117​.de sowie tele­fo­nisch über die zen­trale Rufnummer 0800 116 117 01 Termine geben lassen.

Wer zu den Impfberechtigten bestimm­ter Berufsgruppen gehört, mel­det sich beim Rhein-​Kreis Neuss über die Mail-​Adresse impfzentrum@rhein-kreis-neuss.de für einen Impftermin an.

Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 sind:

◾Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung;

◾Personen nach Organtransplantation;

◾Personen mit einer Demenz oder mit einer geis­ti­gen Behinderung oder mit schwe­rer psych­ia­tri­scher Erkrankung, ins­be­son­dere bipo­lare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression;

◾Personen mit behand­lungs­be­dürf­ti­gen Krebserkrankungen;

◾Personen mit inter­s­ti­ti­el­ler Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer ande­ren, ähn­lich schwe­ren chro­ni­schen Lungenerkrankung;

◾Personen mit Muskeldystrophien oder ver­gleich­ba­ren neu­ro­mus­ku­lä­ren Erkrankungen, Personen mit Diabetes mel­li­tus mit Komplikationen;

◾Personen mit Leberzirrhose oder einer ande­ren chro­ni­schen Lebererkrankung;

◾Personen mit chro­ni­scher Nierenerkrankung;

◾Personen mit Adipositas (Body-​Mass-​Index über 40);

◾Personen, bei denen nach ärzt­li­cher Beurteilung im Einzelfall ein sehr hohes Risiko für einen schwe­ren oder töd­li­chen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Corona-​Virus besteht.

Berufsgruppen und wei­tere impf­be­rech­tigte Personen ohne Vorerkrankung sind:

  • Enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befind­li­chen pfle­ge­be­dürf­ti­gen Person;
  • Enge Kontaktpersonen von Schwangeren;
  • Personen, die in ambu­lan­ten Diensten regel­mä­ßig geis­tig oder psy­chisch behin­derte Menschen behan­deln, betreuen oder pflegen;
  • Personen, die bei der Ausübung eines Heilberufes ein hohes oder erhöh­tes Expositionsrisiko für eine Infektion mit dem Coronavirus haben, ins­be­son­dere Ärzte und ande­res Personal mit regel­mä­ßi­gem unmit­tel­ba­rem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und Personen, die regel­mä­ßig zur Diagnostik SARS-​CoV-​2-​Körpermaterial entnehmen;
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Förderschulen oder Förderschulen und wei­ter­füh­ren­den Schulen tätig sind;
  • Personen, die im öffent­li­chen Gesundheitsdienst tätig sind;
  • Personen, die in aner­kann­ten Angeboten zur Alltagsunterstützung bei älte­ren oder pfle­ge­be­dürf­ti­gen Menschen tätig sind.
(236 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)