Trickbetrüger im Rhein-​Kreis Neuss unter­wegs – Zeugen gesucht

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Rhein-​Kreis Neuss (ots) Im Rhein-​Kreis Neuss waren am Dienstag (27.04.) Trickdiebe mit diver­sen Maschen unter­wegs. Sie hat­ten jeweils Senioren in Neuss, Dormagen und Jüchen ins Visier genommen.

In Neuss stan­den gegen 12:45 Uhr zwei Männer vor der Tür einer Seniorin an der Loerickstraße, die sich als Handwerker von einer Baustelle aus­ga­ben und behaup­te­ten, eine Abdeckung an ihrem Kamin sei defekt; diese woll­ten sie sich ein­mal anschauen.

Einer der bei­den for­derte sie anschlie­ßend auf, mit ihm durch das Haus zu gehen, um nach wei­te­ren Schadstellen zu schauen, die auf das angeb­li­che Loch im Dach zurück­zu­füh­ren seien. Die „Reparatur” lie­ßen sich die bei­den bezah­len, ver­schwan­den jedoch zügig, als die Seniorin eine Rechnung haben wollte. Da der Neusserin das schon selt­sam vor­kam, sah sie sogleich in ihrer Wohnung nach, ob etwas fehlte.

Sie musste fest­stel­len, dass Schmuck aus ihrem Schlafzimmer ent­wen­det wor­den war. Die bei­den Männer wer­den wie folgt beschrieben:

  • Der ältere der bei­den soll etwa 40 bis 50 Jahre alt gewe­sen sein und war schwarz gekleidet.
  • Er hatte dunkle Haare, sein Erscheinungsbild wird als „süd­ost­eu­ro­pä­isch” beschrie­ben. Er sprach ohne Akzent.
  • Sein Kompagnon soll etwa 20 bis 30 Jahre alt gewe­sen sein. Er hatte helle Haare und war eben­falls kom­plett schwarz gekleidet.
  • Zeugen war zuvor ein schwar­zer Pkw mit Düsseldorfer Kennzeichen und einer Leiter auf dem Dach an der Loerickstraße aufgefallen.

Gegen 13 Uhr stand ein ver­meint­li­cher Wasserwerke-​Mitarbeiter vor der Tür einer über 80-​Jährigen an der Balgheimer Straße in Dormagen. Der Mann gab an, er müsse auf­grund einer Reparatur in ihr Badezimmer gehen. Die Dormagenerin ließ den Unbekannten in ihre Wohnung. Als er wie­der gegan­gen war, stellte sie den Verlust von Schmuck in ihrem Schlafzimmer fest.

  • Der angeb­li­che Wasserwerke-​Mitarbeiter soll etwa 30 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und von dicker Statur gewe­sen sein.
  • Bekleidet war er mit einer gel­ben Arbeitskleidung und Handschuhen.
  • Er hatte blonde Haare.

In Jüchen klin­gelte es gegen 14:10 Uhr an der Tür eines Seniors an der Meisingstraße. Als der er öff­nete, stand eine ihm unbe­kannte Frau vor der Tür, die behaup­tete, vom Gesundheitsamt zu sein. Man suche nun ältere Menschen per­sön­lich auf, um sich über den Gesundheitszustand und die Wohnsituation zu informieren.

Der Senior ließ die Frau in sein Wohnzimmer und beant­wor­tete ihre Fragen. Als diese sich wie­der­hol­ten, wurde er jedoch stut­zig. Die Frau ließ sich anschlie­ßend das Badezimmer zei­gen. Als man sich wie­der ins Wohnzimmer bege­ben wollte, bemerkte der lebens­äl­tere Jüchener, dass die Wohnungstüre nur ange­lehnt war. Direkt vor der Haustür stand eine männ­li­che Person.

Die Unbekannte ver­ließ das Haus und ging mit dem Mann in Richtung Leerser Straße weg. Der Senior musste im Nachhinein fest­stel­len, dass tat­säch­lich meh­rere Schmuckstücke fehlten.

  • Die Frau soll etwa 170 Zentimeter groß und etwa 35 bis 40 Jahre alt gewe­sen sein. Ihre lan­gen schwar­zen Haare hatte sie zu einem Pferdeschwanz gebunden.
  • Ihr Erscheinungsbild wird als „süd­ost­eu­ro­pä­isch” beschrie­ben, sie sprach aber akzent­frei deutsch.
  • Bekleidet war sie mit einer schwar­zen Hose, einem schwar­zen T‑Shirt mit einer wei­ßen Aufschrift, dar­un­ter ein geschwun­ge­nes „A”, sowie einer grauen Strickjacke. Dazu trug sie eine weiße FFP2-Maske.
  • Ihr Begleiter soll etwa 175 Zentimeter groß gewe­sen sein. Er war von kräf­ti­ger Statur und soll lichte dun­kel­blonde Haare (Halbglatze) gehabt haben. Zudem soll er eine dun­kel­braune Lederjacke getra­gen haben.

Das Kriminalkommissariat 12 hat in allen drei Fällen die Ermittlungen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen. Wer im jewei­li­gen Fall etwas Verdächtiges beob­ach­tet hat, Personen oder auch Fahrzeuge, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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