Ausweitung der Impfkampagne für Menschen mit Vorerkrankung

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ab dem 30. April sind auch für die Impfzentren in NRW Terminbuchungen von Menschen mit Vorerkrankung der Priorität 2 mög­lich. Das hat das Landesgesundheitsministerium jetzt festgelegt. 

Die Terminbuchungen kön­nen am Freitag ab 8.00 Uhr online über www​.116117​.de sowie tele­fo­nisch über die zen­trale Rufnummer 116 117 vor­ge­nom­men wer­den. Zum Einsatz kom­men die Impfstoffe der Firmen Moderna und BioNTech, eine Wahlmöglichkeit besteht nicht.

Das Gesundheitsministerium weist dar­auf hin, dass Partnerbuchungen auf­grund tech­ni­scher Voraussetzungen ab die­sem Zeitpunkt nicht mehr mög­lich sein wer­den. Personen ab 70 Jahren, die drin­gend mit ihrem Partner geimpft wer­den wol­len, soll­ten daher bis zum 29. April 2021 einen Impftermin vereinbaren.

Schon vor­her waren Impfungen der Priorisierungsgruppe 2 bei­spiels­weise im Rahmen von Einzelentscheidungen oder über die Arztpraxen mög­lich. „Menschen mit Vorerkrankung soll­ten sich für eine Impfung auch wei­ter vor­nehm­lich an ihren Hausarzt wen­den. Die Impfzentren wer­den hier für einen Übergangszeitraum mit den vor­han­de­nen Kapazitäten unter­stüt­zen, damit das Impftempo wei­ter an Fahrt gewinnt“, sagt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Für alle, die im Rahmen der Priorisierung nicht schon einen Impftermin über den Rhein-​Kreis Neuss erhal­ten haben, gilt nun die Anmeldung über das Landesportal.

Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 sind:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geis­ti­gen Behinderung oder mit schwe­rer psych­ia­tri­scher Erkrankung, ins­be­son­dere bipo­lare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behand­lungs­be­dürf­ti­gen Krebserkrankungen
  • Personen mit inter­s­ti­ti­el­ler Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer ande­ren, ähn­lich schwe­ren chro­ni­schen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder ver­gleich­ba­ren neu­ro­mus­ku­lä­ren Erkrankungen, Personen mit Diabetes mel­li­tus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer ande­ren chro­ni­schen Lebererkrankung
  • Personen mit chro­ni­scher Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-​Mass-​Index über 40).

Der Nachweis einer Vorerkrankung erfolgt über eine form­lose Bescheinigung des Arztes, die zum Impftermin mit­zu­brin­gen ist. Dabei wird die Zugehörigkeit zur impf­be­rech­tig­ten Personengruppe nach Coronavirus-​Impfverordnung beschei­nigt – diese Fälle bedür­fen kei­ner kon­kre­ten Diagnose.

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