Kellerbrand in Übergangswohnheim – MANV‑2 Alarm

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen-​Hochneukirch – Die Notrufmeldung zu einem Kellerbrand aus dem Übergangswohnheim an der Wanloer Straße in Hochneukirch sorgte am Samstag-​Nachmittag für eine grö­ßere Feuerwehr- und Rettungsdienstlage. 

Bereits inner­halb der ers­ten Minuten nach der Erstalarmierung für die Kräfte des 1. Abmarschs wurde für den Rettungsdienst das Stichwort „Massenanfall von Verletzten” („MANV”) der Stufe 2 aus­ge­löst, sodass neben Rettungsdiensteinheiten aus dem Rhein-​Kreis Neuss eben­falls Einheiten aus den angren­zen­den Städten hin­zu­ge­zo­gen wurden.

Die kurz nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein­tref­fen­den Einsatzkräfte konn­ten die Brandmeldung bestä­ti­gen. Im ers­ten Einsatzverlauf wur­den u.a. 4 Personen aus dem Gebäude geret­tet, wovon im wei­te­ren Verlauf 2 Personen durch den Rettungsdienst als ver­letzt „gesich­tet” wurden.

Weiterhin wurde umge­hend durch einen Trupp unter Atemschutz eine Brandbekämpfung mit­tels C‑Rohr (bis 200 Liter Wasser pro Minute) durch­ge­führt, sodass der Kleinbrand schnell ein­ge­dämmt wer­den konnte. Insgesamt wur­den sei­tens des Rettungsdienstes im Einsatzverlauf 17 Personen gesich­tet und die ent­spre­chend davon als ver­letzt gesich­te­ten Personen umlie­gen­den Krankenhäusern zugeführt.

Neben den Feuerwehrkräften der Stadt Jüchen und den benann­ten Rettungsdiensteinheiten (Notärzte, Rettungshubschrauber, Rettungswagen und MANV-​Komponente) waren eben­falls der Kreisbrandmeister, sowie der lei­tende Notarzt und orga­ni­sa­to­ri­sche Leiter Rettungsdienst des Rhein-​Kreis Neuss am Einsatz betei­ligt. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehreinsatzkräfte und ins­ge­samt rund 90 Einsatzkräfte inklu­sive Rettungsdienst im Einsatz.

Während des Einsatzverlaufs kam es auf den angren­zen­den Straßenzügen zu Verkehrsbehinderungen. Nach ca. 1,5 Stunden konn­ten die Einsatzmaßnahmen all­mäh­lich zurück­ge­fah­ren werden.

(297 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)