Johanna Etienne Krankenhaus: neues CT-​Gerät im Einsatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Im „Etienne“ arbei­tet die Radiologie seit Kurzem mit einem Computertomografen der neu­es­ten Generation. Dank eines sehr brei­ten Detektors und künst­li­cher Intelligenz wer­den schär­fere 3D-​Bilder gemacht als vor­her – bei einer gerin­ge­ren Strahlenbelastung. 

Rund eine Million Euro inves­tierte die St. Augustinus Gruppe für das Gerät. Im Bruchteil einer Sekunde erfasst das neue CT ein gan­zes Organ, zum Beispiel ein Herz oder ein Gehirn. Das liegt vor allem am Detektor, der mit 16 Zentimetern viel brei­ter ist als üblich. Wird ein Organ mit einem klei­nen Detektor unter­sucht, nimmt dies mehr Kontrastmittel und eine höhere Röntgendosis in Anspruch. „Daher wer­den die Bilder mit dem neuen Gerät viel schär­fer“, sagt Radiologie-​Chefarzt Dr. Gebhard Schmid.

Herz-​CT kann Katheter-​Untersuchung ersetzen
Vor allem Schmids Kollegen aus der Kardiologie freuen sich über die Investition. Mit einer Computertomografie kön­nen sie vie­len Patienten eine Alternative zu einem Herzkatheter bie­ten – wenn auch nicht allen. Dr. Thomas Bartsch, Leiter der Kardiologie, erklärt: „Ein Herzkatheter ist eine bewährte und in man­chen Fällen not­wen­dige Methode, die Leben ret­ten kann. Der Unterschied ist, dass wir bei einem Herzkatheter gleich ein­grei­fen kön­nen, indem wir eine Gefäßprothese, einen soge­nann­ten Stent einsetzen.

Die Computertomografie eig­net sich beson­ders für Menschen, bei denen noch keine Herzkrankheit bekannt ist und die ihr Risiko für einen Herzinfarkt abklä­ren las­sen soll­ten. Wir kön­nen etwa den Grad der Gefäßverkalkung und Gefäßeinengung mit dem neuen Instrument sehr genau bestimmen.“

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