Tierisch gefähr­lich – Polizei gibt Hinweise zum Thema „Wildunfälle”

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) Im Frühjahr und im Herbst kommt es ver­mehrt zu Wildunfällen. Gerade an Stellen, die mit den Gefahrenzeichen „Wildwechsel” gekenn­zeich­net sind, soll­ten Sie beson­ders acht­sam und brems­be­reit sein sowie die Geschwindigkeit herabsetzen.

Aber auch auf ande­ren Straßen, ohne die ent­spre­chen­den Beschilderungshinweise, kann es zu plötz­li­chen Begegnungen mit Wildtieren kom­men. Wenn vor Ihnen ein Tier die Straße über­quert, gilt: Weichen Sie nicht aus, son­dern brem­sen Sie Ihr Fahrzeug ab, wenn dies gefahr­los mög­lich ist. Der Aufprall mit einem Baum am Fahrbahnrand oder ein Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr hat meis­tens schlim­mere Folgen.

Falls ein Wildtier auf der Fahrbahn zu sehen ist, dann emp­fiehlt die Polizei: kon­trol­lier­tes abbrem­sen und abblen­den, damit die Tiere Fluchtwege in der Dunkelheit erken­nen. Seien Sie aber wach­sam: wo ein Tier die Straße über­quert, kön­nen oft noch wei­tere folgen.

Kommt es zu einem Unfall, muss zuerst die Unfallstelle durch Einschalten des Warnblinklichts und durch das Aufstellen des Warndreiecks gesi­chert wer­den. Wichtig ist, dass Autofahrer dabei eine Warnweste tra­gen, dann ist unver­züg­lich die Polizei zu infor­mie­ren (Notruf 110). Nur bei einer ent­spre­chen­den Unfallaufnahme und Ausstellung einer „Wildunfallbescheinigung” erstat­ten Versicherungen die ent­stan­den Schäden.

Über die Polizei wird auch der zustän­dige Jagdpächter infor­miert, der sich um das getö­tete oder ver­letzte Tier küm­mert. Ein totes Tier dür­fen Sie kei­nes­falls mit­neh­men. Wilderei ist straf­bar! Falls das ange­fah­rene Wildtier flüch­tet, fol­gen Sie ihm nicht. Teilen Sie der Polizei die Fluchtrichtung mit, dann kann der zustän­dige Jäger das ver­letzte Tier bes­ser auffinden.

(31 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)