Stadt droht mit Schließung der Skateanlage und Bolzplätze – Untersuchungen wei­sen Unbedenklichkeit aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Wie sei­tens der Stadt Jüchen mit­ge­teilt wurde, soll das Ordnungsamt in den letz­ten Wochen ver­mehrt Verstöße gegen die gel­ten­den Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen im Sinne der Coronaschutzverordnung auf der Skateranlage am Schulzentrum Jüchen und auf eini­gen kom­mu­na­len Bolzplätzen fest­stell­ten haben. 

Hierbei han­delt es sich ins­be­son­dere um Verstöße gegen die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-​Nasen-​Bedeckung. Die Mund-​Nase-​Bedeckung ist nach der aktu­ell gel­ten­den Coronaschutzverordnung auch bei der Nutzung der öffent­li­chen Spielplätze zwin­gend zu tra­gen. Entsprechend der Spielplatzsatzung der Stadt Jüchen gehö­ren hierzu auch die städ­ti­schen Bolzplätze und die Skateranlage. Die durch die Verwaltung auf­ge­häng­ten Hinweisschilder wur­den wie­der­holt durch Unbekannte zer­stört bzw. entfernt.

Bei schö­nem Wetter und stei­gen­den Temperaturen ent­ste­hen auf den Anlagen schnell kleine Hotspots. Um Ansteckungen mit dem Covid19-​Virus, ins­be­son­dere bei stei­gen­der 7‑Tages-​Inzidenz zu ver­hin­dern, sieht die Stadt Jüchen als letz­tes Mittel nur noch die Schließung der Skateranlage und der betrof­fe­nen Bolzplätze, da Hinweise und Verwarnungen durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes igno­riert werden.

Das Ordnungsamt wird die ent­spre­chen­den Bereiche nun kurz­fris­tig und ver­mehrt kon­trol­lie­ren. Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wer­den dann kon­se­quent auf­ge­nom­men und nach dem Regelsatz des Bußgeldkataloges geahn­det werden.

Sollte sich das Verhalten der Nutzer der Anlagen nicht kurz­fris­tig ändern, muss die Verwaltung über die Schließung der betrof­fe­nen Plätze in der kom­men­den Woche nachdenken.

Anmerk. d. Red.:
Im Gegensatz die­ser Maßnahme hält die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) das Infektionsrisiko im Freien wei­ter­hin für gering.

Führende Aerosolforscher sagen sogar: „Die Übertragung der SARS-​CoV‑2 Viren fin­det fast aus­nahms­los in Innenräumen statt. Übertragungen im Freien sind äußerst sel­ten und füh­ren nie zu „Clusterinfektionen” /​„Hotspots” (gemeint sind Ansteckungen von meh­re­ren Personen gleich­zei­tig), wie das in Innenräumen zu beob­ach­ten ist”, schrei­ben fünf füh­rende Mitglieder der Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) in einem offe­nen Brief an die deut­sche Bundesregierung und Ministerpräsidenten der Bundesländer.

Die Stadt Jüchen war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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