Betrugsversuch noch recht­zei­tig erkannt

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Am Dienstagnachmittag (20.04.) ging bei einer Neusser Seniorin ein Telefonanruf eines angeb­li­chen BKA-​Mitarbeiters ein. 

Er ver­si­cherte ihr glaub­haft, dass ihr Name im Rahmen eines grö­ße­ren Ermittlungsverfahrens im Ausland auf­ge­taucht sei und sie nun zu den Tatverdächtigen zähle. Wenn sie nicht in Haft gehen wolle, müsse sie eine vier­stel­lige Summe auf ein bel­gi­sches Konto über­wei­sen. Die Seniorin ließ sich zunächst über­zeu­gen und wollte die ent­spre­chende Summe überweisen.

Durch ein Gespräch mit Angehörigen erfuhr sie jedoch noch recht­zei­tig, dass es sich hier nur um einen Betrugsversuch han­deln konnte. Die Überweisung wurde so im letz­ten Moment ver­hin­dert und der ver­meint­li­che BKA-​Mitarbeiter ging leer aus. Stattdessen wurde Anzeige bei der ech­ten Polizei erstattet.

Das kann mir nicht pas­sie­ren!” ist leicht gesagt. Die Betrüger gehen sehr geschickt vor, über­rum­peln ihre Opfer oder set­zen sie gezielt unter Druck – mit unter­schied­li­chen Maschen. Der beste Schutz gegen Betrugsversuche die­ser Art ist, die Tricks der Kriminellen zu kennen.

Angehörige von älte­ren Menschen soll­ten zudem mit den Seniorinnen und Senioren über die Maschen der Betrüger spre­chen. Gerade in der der­zei­ti­gen Situation sind lebens­äl­tere Menschen noch öfter allein; rufen Sie sie regel­mä­ßig an, spre­chen Sie mit ihnen über diese Betrugsversuche am Telefon. Wenn Ihre Eltern wis­sen, dass sie bei sol­chen Anrufen Rücksprache mit ihren Verwandten hal­ten soll­ten und diese selbst anru­fen, ist schon viel gewon­nen – wie die­ser Fall zeigt.

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