Vermehrt Verstöße auf Sportplätzen – Stadt mahnt zur Einhaltung der Corona-Regeln

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die Öffnung von Sportanlagen unter bestimm­ten Voraussetzungen führt ver­mehrt zu Beschwerden der Meerbuscher Sportvereine bei der Stadtverwaltung.

So tref­fen sich, bevor­zugt an Wochenenden, ganze Gruppen auf den Anlagen und ver­sto­ßen gegen die Corona-​Regeln, wie jüngst am Eisenbrand in Büderich gesche­hen. „Es han­delt sich dabei nicht um Vereins-​Mitglieder. Die Gruppen hin­ter­las­sen zudem Müll auf den Anlagen und beschä­di­gen diese“, sagt Björn Brandenstein, Sportreferent der Stadt Meerbusch.

Die aktu­ell gül­tige Fassung der Corona-​Schutzverordnung sieht ohne­hin haupt­säch­lich den Sport für Kinder vor. So kön­nen Gruppen von höchs­tens 20 Kindern im Alter bis ein­schließ­lich 14 Jahren unter Aufsicht von maxi­mal zwei Trainern gemein­sam unter freiem Himmel Sport trei­ben, sofern sie einen tages­ak­tu­el­len Coronaschnelltest vor­le­gen kön­nen. Ohne Corona-​Test liegt die Höchstgrenze bei zehn Kindern.

Bei Erwachsenen gel­ten stren­gere Regelungen. Dort ist kon­takt­freier Sport unter freiem Himmel, auch auf Sportanlagen, mit höchs­tens einer zusätz­li­chen Person aus einem zwei­ten Hausstand erlaubt.

Die Kontaktbeschränkungen sol­len hel­fen, die Infektionszahlen zu sen­ken. Wenn sich Gruppen bei­spiels­weise zum Feiern auf unse­ren Sportplätzen tref­fen und dabei die Abstandsregeln nicht ein­hal­ten, kann auch das zu stei­gen­den Corona-​Zahlen füh­ren. Sollte die Inzidenz dann einen bestimm­ten Wert über­schrei­ten, hätte das auch wie­der die Schließung der Sportanlagen zur Folge“, ergänzt Brandenstein.

Die Stadtverwaltung appel­liert daher ein­dring­lich, die Corona-​Regeln ein­zu­hal­ten, zumal ein Sportplatz ohne­hin nicht als pri­va­ter Treffpunkt gedacht ist.

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