Neue Skate-​Rampe für den Büdericher Abenteuerspielplatz

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Büderich – „Skateboarding hat neben dem Spaß auch einen gro­ßen päd­ago­gi­schen Wert. Wenn man einen Trick lernt und dabei hun­dert­mal hin­fällt, steht man immer wie­der auf und irgend­wann kann man den Trick. 

Das ist dann ein gro­ßes Erfolgserlebnis für die Kids“, sagt Arne Klar von der mobi­len Jugendarbeit der Stadt Meerbusch. Skaten liegt ihm daher bei sei­ner Arbeit mit den Kids und Jugendlichen beson­ders am Herzen. Auf dem städ­ti­schen Abenteuerspielplatz hat er des­halb nun mit eini­gen Jugendlichen im Rahmen des päd­ago­gi­schen Angebots, coro­nabe­dingt im klei­nen Kreis, eine kom­plett neue „Miniramp“ gebaut.

Unterstützt wur­den er und seine Mitstreiter beim Bau der Skate-​Rampe von Andreas Schützenberger. Der Niederbayer baut seit 23 Jahren auf der gan­zen Welt Skateanlagen. Mit prä­zi­sen Angaben gibt er den Kids die Richtung vor. „So weiß jeder direkt was er machen soll“, sagt Arne Klar, wäh­rend er gemein­sam mit Maximilian Linke, Tobias Bergmann und Tim Rütten den Boden der Anlage mil­li­me­ter­ge­nau aus­rich­tet. Ausgerichtet wer­den muss die Anlage, „damit sich darin kein Regenwasser sam­melt“, erklärt Klar.

Tage zuvor sah der Bereich auf dem Büdericher Abenteuerspielplatz, auf dem die exakt 99 Zentimeter hohe Anlage ent­steht, noch anders aus. Ein alter Sandkasten, der von den Kindern nicht mehr genutzt wurde, musste für das Skate-​Projekt wei­chen. Allrounder Arne Klar hat mit einem Minibagger selbst den Sand bei Seite geschafft. Aufgefüllt wurde die Grube dann wie­der mit 65 Tonnen Erde, die der städ­ti­sche Bauhof mit meh­re­ren LKW-​Ladungen anlie­ferte. Im Anschluss musste die Erde noch ver­dich­tet werden.

Mehrere Tage benö­tigt das Team, um die Miniramp aus Holzbalken und Kunststoffplatten fer­tig­zu­stel­len. Auch der TÜV hat mitt­ler­weile sein ok gege­ben. Nun kann die Rampe, natür­lich unter den gel­ten­den Corona-​Regelungen, genutzt werden.

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