Stadt Dormagen über­nimmt erneut eine „Blühpatenschaft“

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – In diesen Tagen sind die ersten Bienen, Hummeln und andere Insekten im Stadtgebiet zu sehen. Doch die Zahl sinkt weiter. Zu viel Lebensraum ist den Insekten bereits genommen worden.

Deshalb unterstützt die Stadt Dormagen erneut das Projekt „Blühpatenschaft“ von der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach und wird Pate einer Fläche des Spargelhofs Feiser zwischen Gohr und Broich. Rund vierzig landwirtschaftliche Betriebe nehmen an dem Projekt teil, fünf davon aus Dormagen.

Zu einem festgelegten Preis legen die beteiligten Landwirte für Privatpersonen, Unternehmen, Vereine etc. Blühflächen an, die Insekten als Weide sowie Feldvögeln und Niederwild als Deckung und Rückzugsort dienen.

„Durch die stetig wachsenden Städte können wir gar nicht genug für den Artenschutz unternehmen. Die Blühpatenschaft ist ein tolles Projekt, das vielen Insekten und Vögeln einen Lebensraum gibt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Wir als Stadt Dormagen nehmen gerne daran teil und hoffen, dass sich zahlreiche Paten melden werden. So können wir gemeinsam viel erreichen.“

Auf der Internetseite der Kreisbauernschaft ist unter www.rlv.de/bluehpatenschaft-neuss-mg/ eine Umgebungskarte zu sehen, auf der die teilnehmenden Höfe markiert sind. Nach Auswahl und Kontaktaufnahme zum Hof erfolgt die Einsaat durch die Landwirte auf der jeweiligen Fläche mit einer Mischung aus einjährig blühenden Pflanzen bis Anfang Mai.

Die Flächen werden nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und bleiben in der Regel bis in den Herbst stehen. Die Paten werden über die Lage der Fläche, die Einsaat und die Entwicklung der Pflanzen informiert und erhalten eine Patenschaftsurkunde.

2020 hatte Dormagen bereits eine Blühpatenschaft beim Spargelhof Feiser an der B477, direkt am Fahrradweg Neuss-Rommerskirchen, übernommen.

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