Rußrindenkrankheit: wei­tere 20 Ahornbäume müs­sen gefällt werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Auf der Grünfläche nord­öst­lich hin­ter der Grundschule Burg müs­sen aus Sicherheitsgründen kranke Bäume gefällt wer­den. Betroffen sind 20 Ahornbäume, die von der Rußrindenkrankheit befal­len sind. 

Die Bäume ste­hen in der Nähe und ent­lang des Schulwegs zur Grundschule Burg. Sie sind umsturz­ge­fähr­det und wer­den in die­sen Tagen gefällt. Seit 2017 ist die Rußrindenkrankheit im Stadtgebiet von Dormagen zu einem Problem gewor­den. Insbesondere die Trockenheit der ver­gan­ge­nen Jahre gilt als aus­lö­sen­der Faktor für das ver­mehrte Auftreten der Erkrankung.

Vor allem im Sommer und Herbst 2020 muss­ten bereits zahl­rei­che Ahornbäume auf­grund die­ser Baumkrankheit gefällt werden.

Zu Beginn der Erkrankung begin­nen die Äste der Baumkrone zu wel­ken und schließ­lich abzu­ster­ben. Zudem kön­nen schwarze Flecken im unte­ren Bereich des Stammes sicht­bar wer­den. Im fort­ge­schrit­te­nen Stadium blät­tert oft­mals die Rinde an der Stammbasis ab. Dabei wird auf dem Holz ein schwar­zer, ruß­ar­ti­ger Belag sicht­bar, auf dem sich die Pilzsporen befinden.

Die Sporen kön­nen beim Menschen zu gesund­heit­li­chen Beeinträchtigungen füh­ren. Zudem wer­den die Bäume teils inner­halb von weni­gen Wochen morsch und sind umsturz­ge­fähr­det. Deshalb müs­sen die betrof­fe­nen Bäume aus Sicherheitsgründen zeit­nah gefällt werden.

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