Interkulturellen Projekthelden: seit Jahren Lern- und Sprachförderung

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Eine kontinuierliche Sprachförderung ist essenziell für die Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Gerade in diesen Zeiten ist die interaktive Kommunikation von großer Bedeutung.Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes (BUT) wird bei den Interkulturellen Projekthelden seit Jahren Lern- und Sprachförderung in allen Schulfächern erteilt. Trotz der aktuellen Corona-Umstände wurde die Sprachförderung aufrechterhalten und auf digitalem Wege gesichert. So hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit das Leseverstehen, die Textproduktion verbunden mit Grammatik-, Rechtschreib- und Wortschatzübungen weiterhin zu trainieren.

Ausgerüstet mit der jahrelangen Erfahrung bot der Kinder- und Jugendhilfeträger in den Osterferien nun zum zweiten Mal ein spezielles Sprachförderprogramm, das FerienIntensivTraining „FitInDeutsch“ in Neuss an. Es handelt sich um ein Lernförderkonzept des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Programm wurde gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Rhein Kreises Neuss und den Interkulturellen Projekthelden koordiniert.

Im Voraus absolvierten die Zuständigen Umut Ali Öksüz und Beyza Barlik eine Schulung zur/zum Sprachlernbegleiter*in. Aufgrund der derzeit unbeständigen Lage wegen des Corona-Virus fiel die Planung ein wenig anders aus, was die Sprachlernbegleiter zwar besonders herausforderte, aber den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zugleich abwechslungsreiche Tage bescherte. „Auch in diesem Jahr war für uns die Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen durch interaktive Erlebnisse ein zentrales Anliegen.

Gerade in der aktuellen Zeit, in der das gesellschaftliche Leben stark eingeschränkt ist, ist die Förderung der Kommunikation besonders wichtig. Durch Programme wie dieses kann selbst jetzt der Integrationsprozess unterstützt werden.", so Beyza Barlik, die sich neben ihrem Studium in den Fächern Deutsch und Sozialwissenschaften seit Jahren ehrenamtlich im Verein engagiert.

Es wurden Ausflüge unternommen, gemeinsam große Bilder aus Naturmaterialien erstellt und Lernspiele durchgeführt. „Neben den Ferienprogrammen engagieren sich über 20 aktive Ehrenamtler*innen bei den Projekthelden und helfen so vielen Familien mit diversen Hilfsangeboten. Die Nachfrage nach Unterstützung ist mit der Coronapandemie bei uns gestiegen. Vor allem soziale und psychologische Probleme dürfen Kinder und Jugendliche nicht durch diese Zeit mittragen. Gerade in schwierigen Phasen wie diesen, wird noch einmal ganz deutlich, was Ehrenamt für eine gesunde und funktionierende Gesellschaft bedeuten kann", so der Vorstandsvorsitzende des Trägers.

Öksüz plante im letzten Jahr gemeinsam mit dem Jugendvorstand des Trägers einen Austausch mit Frau Susanne Blasberg-Bense, die im Schulministerium NRW für die berufliche Bildung, Prävention und Integration, Ganztag, Kirchen- und Religionsgemeinschaften verantwortlich ist.
Das musste coronabedingt verschoben werden.

Sobald es wieder möglich ist, möchten die Jugendlichen Frau Blasberg-Bense nach Neuss zum Berghäuschensweg 30 einladen, um ihr die Arbeit des Trägers und des Jugendzentrum InKults persönlich vorzustellen und sich über Themen wie Bildung und Sprache auszutauschen.

Fotos(3): Interkulturelle Projekthelden

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