Aufbau der Infrastruktur für Funknetz LoRaWAN beginnt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ab sofort beginnt der Aufbau einer LoRaWAN-​Infrastruktur im Gebiet des Rhein-​Kreises Neuss. Der Begriff LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“. 

Dieses Funknetz dient ins­be­son­dere der Vernetzung von Sensoren der unter­schied­lichs­ten Verwendungszwecke und zeich­net sich durch eine beson­ders große Reichweite zwi­schen den Sensoren und den daten­emp­fan­gen­den Gateways aus. „LoRaWAN ist eine viel­ver­spre­chende Technologie zur Datenübertragung im Internet der Dinge. Damit las­sen sich viele Smart-​City-​Anwendungen für Unternehmen, Gewerbe, Landwirtschaft und für den öffent­li­chen Sektor umset­zen“, sagt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Der Aufbau eines Funknetzes auf Basis der LoRaWAN-​Technik bedeu­tet für den Rhein-​Kreis Neuss ein wich­ti­ges Investment in die Zukunft. Von smar­ter Lichtsteuerung bis zur Messung der Luftqualität bie­ten sich damit jetzt und spä­ter viel­fäl­tige Anwendungsmöglichkeiten. Wir freuen uns sehr über das uns ent­ge­gen­ge­brachte Vertrauen und auf die wei­tere Zusammenarbeit“, erklärt Ralf Schwoche, Leiter Vertrieb bei der Firma melita​.io.

Das Unternehmen plant in Abstimmung mit dem Kreis die Installation der erfor­der­li­chen Gateways auf öffent­li­chen Gebäuden. Die Nutzung des LoRaWAN wird ohne Beteiligung des Kreises direkt zwi­schen den Nutzern und dem Betreiber ver­ein­bart und abge­rech­net. Dadurch ist das Netzwerk auch für Privatpersonen und Unternehmen nutz­bar. Die Daten ver­blei­ben kom­plett bei den Nutzern.

Im Jahr 2019 war vom Kabelnetzbetreiber UnityMedia ein Förderprogramm zum Aufbau einer LoRaWAN-​Infrastruktur ins Leben geru­fen wor­den. Aufgrund eines Antrags der Kreistagsfraktionen von CDU und FDP zum Thema „Aufbau von loka­len Netzwerken in den Kreiskommunen als Smart-​City-​Technologieplattformen“ wurde mit den Städten und der Gemeinde Kontakt auf­ge­nom­men. Im Kreisausschuss berich­tete die Verwaltung dar­über, dass alle Kommunen infor­miert wor­den seien und das Projekt begrüßt werde. Daraufhin hat der Rhein-​Kreis Neuss am Förderprogramm von UnityMedia teilgenommen.

Auf der Grundlage die­ses Programms wurde UnityMedia das Recht ein­ge­räumt, die erfor­der­li­chen Antennen und Gateways auf den Dächern von Kreisgebäuden zu instal­lie­ren. Im Gegenzug wer­den diese Anlagen kos­ten­los zur Verfügung gestellt. Der Aufbau alter­na­ti­ver Netzwerke wird durch diese Vorgehensweise nicht behin­dert. Die Umsetzung ver­zö­gerte sich, da die Firma UnityMedia durch Vodafone auf­ge­kauft wurde, die ihrer­seits den Geschäftsbereich LoRaWAN wei­ter­ver­äu­ßerte. Als neuer Vertragspartner wurde die Firma melita​.io benannt.

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