Mutmaßlicher Drogendealer flüch­tet vor der Polizei

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) Am Donnerstag (15.04.), gegen 17:30 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung auf einem Parkplatz an der Beethovenstraße ein wei­ßer Mercedes auf. Als sich die Beamten dem Auto näher­ten, gab der Fahrzeugführer Gas und flüchtete. 

Mit stark über­höh­ter Geschwindigkeit führte die Fahrt über die Haberlandstraße zur Robert-​Koch-​Straße. Aufgrund des hohen Tempos ging der Sichtkontakt zwi­schen dem Streifenwagen und dem Flüchtigen ver­lo­ren. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer hal­fen den Ordnungshütern und wie­sen den rich­ti­gen Weg.

Den Einsatzkräften war es so leicht mög­lich, das Fluchtfahrzeug auf einem Parkplatz gegen­über dem Stadtbad Dormagen auf­zu­fin­den. Der Fahrer war nicht mehr im Fahrzeug. Im Rahmen der Fahndung mit meh­re­ren Streifenwagen wurde eine Person auf einem Feldweg zwi­schen Modersohn-​Becker-​Straße und Reuschenberger Straße fest­ge­stellt. Der Unbekannte flüch­tete beim Erblicken des Streifenwagens zu Fuß in ein Wohngebiet, wo Einsatzkräfte ihn schließ­lich stellten.

Im Fluchtfahrzeug wur­den meh­rere Klipptütchen mit einer wei­ßen Substanz, ver­mut­lich Kokain, sowie Bargeld auf­ge­fun­den. Da der Verdacht des Drogenhandels bestand, ord­nete ein Richter eine Wohnungsdurchsuchung an. Bei der Suche unter Beteiligung eines Rauschgiftspürhundes wur­den wei­tere Betäubungsmittel, eine hohe Summe Bargeld sowie eine Schreckschusswaffe auf­ge­fun­den und sichergestellt.

Ein Drogenvortest beim Fahrer ergab außer­dem Hinweise auf den Konsum von Kokain. Nach einer Blutentnahme wurde der Führerschein des 30-​jährigen Dormageners sicher­ge­stellt. Er muss sich nun wegen ver­schie­de­ner Straftaten in einem Verfahren verantworten.

Verkehrsteilnehmer, die zur frag­li­chen Zeit im Bereich Haberlandstraße und Robert-​Koch-​Straße durch einen wei­ßen Mercedes gefähr­det wur­den, wer­den gebe­ten, sich unter der Telefonnummer (02131) 300–0 beim Verkehrskommissariat zu mel­den. Weiterhin sucht die Polizei ein Mobiltelefon im Bereich des Feldweges zwi­schen Modersohn-​Becker-​Straße und Reuschenberger Straße sowie dem Wohngebiet Kollwitzstraße und Leiblstraße.

Die Beamten hat­ten gese­hen, dass der Flüchtige auf dem Feldweg ein Handy benutzte, das Gerät konnte spä­ter bei ihm jedoch nicht auf­ge­fun­den wer­den. Mögliche Finder wer­den gebe­ten, sich unter der Telefonnummer 02131) 300–0 beim Kriminalkommissariat 12 zu melden.

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