Gefragt auch in der Pandemie: Lotsenpunkte für Seniorinnen und Senioren

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Sie unter­stüt­zen, beglei­ten und bera­ten die Neusser Seniorinnen und Senioren: Die Lotsenpunkte.

Dabei ist ins­be­son­dere das Ziel, den Kontakt der älte­ren Menschen zu ande­ren und die Teilnahme an Angeboten in der Nachbarschaft zu för­dern. Und auf die­sem Weg sind die Lotsenpunkte im ver­gan­ge­nen Jahr ein gan­zes Stück vor­an­ge­kom­men, denn die mitt­ler­weile neun Lotsenpunkte konn­ten 2.439 Mal Hilfestellung geben.

Eine Herausforderung war dabei natür­lich die Corona-​Pandemie. So kamen ten­den­zi­ell weni­ger neue Menschen zu den Lotsenpunkten, dafür konn­ten bereits bestehende Kontakte inten­si­ver gepflegt wer­den. Gleichzeitig muss­ten neue Wege gefun­den wer­den, um den Kontakte aufrechtzuerhalten.

Insbesondere tele­fo­nisch und über „Hausbesuche vor der Tür“ war dies mög­lich, aber auch per Messenger-​Dienste auf dem Smartphone oder andere Online-​Möglichkeiten. So zahlte es sich aus, dass in eini­gen Lotsenpunkten schon län­ger Kurse im Umgang mit Smartphones ange­bo­ten wur­den. Zusätzlich zu den bereits bestehen­den Lotsenpunkten in Erfttal, Meertal, Holzheim, Weckhoven, Furth und Stadtmitte gin­gen im September und Oktober 2020 die Lotsenpunkte im Stadionviertel und in Reuschenberg an den Start.

In die­sem Jahr soll mit dem Lotsenpunkt im Uedesheim/​Grimlinghausen der zehnte und letzte Lotsenpunkt eröff­net wer­den. Damit spannt sich ein flä­chen­de­cken­des Netz von Anlaufstellen für Seniorinnen und Senioren über ganz Neuss. Die Lotsenpunkte wer­den vor Ort von freien Trägern der Wohlfahrtspflege betrie­ben und von der Stadt Neuss finan­zi­ell und orga­ni­sa­to­risch unterstützt.

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