Katze auf Wirtschaftsweg aus­ge­setzt – Polizei ermittelt

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss-​Rosellen (ots) Der Start in die Woche begann für eine Streifenwagenbesatzung der Neusser-​Polizei mit einem trau­ri­gen Einsatzanlass.

Am Montagnachmittag (12.04.), gegen 17 Uhr, ver­stän­digte ein Dormagener die Polizei, da er auf einem Wirtschaftsweg, in der Nähe der Kuckhofer Straße in Neuss, eine offen­bar aus­ge­setzte Katze ent­deckt hatte. Im Gebüsch fand er einen Bettdeckenbezug, in wel­chem sich eine Katzenbox mit dem Vierbeiner befand.

Mutmaßlich aus­ge­setzte Katze in Transportbox. Foto: Polizei

Da der Zeuge bereits am sel­ben Morgen an der Kuckhofer Straße /​Am Kuckhofer Feld ent­lang­kam und er da noch keine Box sah, wird die Katze vor­aus­sicht­lich im Zeitraum von 8 Uhr bis 17 Uhr aus­ge­setzt wor­den sein. Die Polizei gab die etwas ver­ängs­tigte Mieze in die Obhut eines Tierheims.
Das Aussetzen von Tieren ist nicht nur eine Straftat! Die Tiere lei­den sehr dar­un­ter, erst recht bei den der­zeit noch tie­fen Temperaturen, und kön­nen in Lebensgefahr geraten!

Gerade in der aktu­el­len Corona-​Pandemie ver­brin­gen viele Menschen die meiste Zeit in den eige­nen vier Wänden. Da wird der Gedanke, sich ein Haustier anzu­schaf­fen sicher­lich kon­kre­ter. Doch Vorsicht: Die Anschaffung eines Haustiers sollte nicht allein zu Beschäftigungszwecken erfol­gen. Tiere kön­nen viel Zeit, Geduld und Geld in Anspruch neh­men, daher sollte eine Anschaffung genau­es­tens durch­dacht wer­den. Falls Ihnen die Versorgung des ange­schaff­ten Hundes oder der Katze doch über den Kopf wächst, dann set­zen Sie das Tier nicht aus! Kümmern Sie sich um eine ange­mes­sene Alternativbetreuung.

Das Kriminalkommissariat 22 ermit­telt hin­sicht­lich eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz und bit­tet Zeugen, die die Katze oder die Transportbox wie­der­erken­nen und Hinweise auf die Herkunft geben kön­nen, sich unter der Telefonnummer 02131 300–0 zu melden.

(217 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)