Familienministerium NRW: Kindertagesbetreuung und Selbsttests ab dem 12. April 2021

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-​Westfalen bleibt auch nach dem 11. April 2021 bis auf Weiteres im ein­ge­schränk­ten Regelbetrieb. 

Es gel­ten wei­ter­hin die Regelungen, die in der Offiziellen Information vom 26. März 2021 auf­ge­führt sind. Der ein­ge­schränkte Regelbetrieb ab dem 12. April 2021 wird von einem umfas­sen­den Testangebot begleitet.

Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen wer­den lan­des­sei­tig Selbsttests zur Verfügung gestellt.

Informationen für Eltern deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden

Informationen für Träger, Leitungen, Personal von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Kindertagesbetreuung und Selbsttests ab dem 12. April 2021

Die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-​Westfalen bleibt auch nach dem 11. April 2021 bis auf Weiteres im ein­ge­schränk­ten Regelbetrieb. Es gel­ten wei­ter­hin die Regelungen, die in der Offiziellen Information vom 26. März 2021 auf­ge­führt sind.

Der ein­ge­schränkte Regelbetrieb ab dem 12. April 2021 wird von einem umfas­sen­den Testangebot beglei­tet. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen wer­den lan­des­sei­tig Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Kinder wer­den zu Hause von den Eltern getes­tet. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt auf frei­wil­li­ger Basis. Die Testmöglichkeit ist neben den wei­ter­hin strikt ein­zu­hal­ten­den Hygienemaßnahmen und den Impfungen der Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen aller­dings ein wei­te­rer wich­ti­ger Baustein, um den Gesundheits- und Infektionsschutz wei­ter zu erhö­hen und damit den Betrieb der Kindertagesbetreuung auf­recht­zu­er­hal­ten. Die Impfungen wer­den nach den Vorgaben des zustän­di­gen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales fortgesetzt.

Die Vorlage eines Testergebnisses ist für die Aufnahme der Beschäftigung bzw. für die Wahrnehmung des Betreuungsangebotes keine Voraussetzung.

Informationen zum Selbsttest
Es wer­den soge­nannte Antigen-​Schnelltests gelie­fert, die nach 15 Minuten Aufschluss dar­über geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infek­tiös ist. Bei den vom MKFFI beschaff­ten Tests han­delt es sich um Tests zur Eigenanwendung, die durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für die Selbstanwendung durch Laien zuge­las­sen sind. Die bereit­ge­stell­ten Selbsttests wer­den mit­hilfe eines Abstrichs des vor­de­ren Nasenbereichs durchgeführt.

Die als Anlage bei­gefügte Bedienungsanleitung ent­hält einen QR-​Code zu die­sem Schulungsvideo:

https://​h5​.9fm​.cn/​j​s​s​g​4​6​?​u​r​l​=​e​6​6​6​G​_​b​D​x​S​P2G

Diese Anleitung kann auch hier abge­ru­fen werden:

https://​www​.mkffi​.nrw/​c​o​r​o​n​a​-​a​k​t​u​e​l​l​e​-​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​-​f​u​e​r​-​d​i​e​-​k​i​n​d​e​r​t​a​g​e​s​b​e​t​r​e​u​ung

Bereitstellung und Umfang der Selbsttests
In der Woche ab dem 12. April 2021 wer­den die ers­ten Selbsttests über die Träger und Jugendämter an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen ver­teilt. Parallel begin­nen wei­tere Auslieferungen, die ab dann direkt an die Einrichtungen erfol­gen. Für die Kindertagespflege erfolgt die Auslieferung wei­ter­hin an die Jugendämter. Das Ministerium hat Tests in aus­rei­chen­der Menge bestellt. Dennoch ist nicht aus­zu­schlie­ßen, dass es bei den Lieferungen zu zeit­li­chen Verzögerungen oder gering­fü­gi­gen Mengenabweichungen kom­men könnte.

Vorgesehen sind zwei Selbsttests pro Person und Woche sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder. Die Verteilung der Tests an die Beschäftigten und Eltern ist von den Einrichtungen in eige­ner Verantwortung vorzunehmen.

Zunächst wer­den Verpackungseinheiten mit fünf Tests zur Verfügung gestellt, die ent­spre­chend zu ver­tei­len sind. In der Folge sol­len Einzelverpackungen gelie­fert werden.

Ort und Zeitpunkt der frei­wil­li­gen Testungen
Die Beschäftigten soll­ten sich mit dem Träger über Ort und Zeitpunkt der Selbsttestungen abstim­men. Die selbst­stän­di­gen Kindertagespflegepersonen ent­schei­den in eige­ner Verantwortung.

Die Eltern tes­ten ihre Kinder zu Hause mit­tels der zur Verfügung gestell­ten Selbsttests und ent­schei­den in eige­ner Verantwortung, wann sie ihre Kinder testen.

Umgang mit Testergebnissen
Bei einem posi­ti­ven Testergebnis dür­fen die Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen keine Kinder betreuen. Kinder, die posi­tiv getes­tet wur­den, dür­fen das Kindertagesbetreuungsangebot nicht besuchen.

Das posi­tive Selbsttestergebnis löst keine Meldepflicht gegen­über dem Gesundheitsamt aus. Es ist aber unver­züg­lich ein PCR-​Test in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vor­zu­neh­men. Bis zum Testtermin sind alle Kontakte zu ver­mei­den und es sollte eine häus­li­che Quarantäne stattfinden.

Bei einem posi­ti­ven PCR-​Nachweis erfol­gen die wei­te­ren Schritte nach Maßgabe der lan­des­recht­li­chen Verordnungen bzw. nach der Verfügung der ört­lich zustän­di­gen Behörden. Dies gilt auch für die Rückkehr des Kindes in das Betreuungsangebot bzw. die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten.

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
des Landes Nordrhein-Westfalen

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