Scheibe eines Imbiss beschä­digt – Eine Verkehrsunfallflucht mit Folgen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) Am Karfreitag (2.4.) mel­de­ten die Betreiber eines Imbisses am Rathausplatz der Polizei eine unge­wöhn­li­che Verkehrsunfallflucht. Der Fahrer eines Opels hatte beim Einparken die Schaufensterscheibe des Schnellrestaurants beschädigt. 

Der Verursacher hin­ter­ließ seine Adressdaten bei dem Imbiss-​Inhaber, flüch­tete jedoch als er erfuhr, dass die Polizei schon auf dem Weg zum Unfallort sei. Den Beamten leuch­tete schnell ein, warum der Opelfahrer im wahrs­ten Sinne des Wortes „flucht­ar­tig” das Lokal ver­las­sen hatte. Die Kennzeichen an sei­nem Auto waren näm­lich zur Fahndung aus­ge­schrie­ben. Eine Neusserin hatte den Diebstahl eben die­ser Kennzeichen online zur Anzeige gebracht.

Eine Streifenwagenbesatzung traf den Flüchtigen an sei­ner Anschrift an. In der Wohnung sowie im Opel des 51-​Jährigen stell­ten die Beamten eine Substanz, ver­mut­lich Cannabis, sicher. Der Mann musste die Polizisten für eine Blutprobe zur Wache beglei­ten. Es stellte sich außer­dem her­aus, dass der Mann nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahrerlaubnis war. Zusätzlich war sein Pkw nicht versichert.

Der Kaarster muss sich nun in Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, dem uner­laub­ten Entfernen vom Unfallort, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie einer Straßenverkehrsgefährdung ver­ant­wor­ten. Zusätzlich wird ein Verfahren wegen des uner­laub­ten Besitzes berau­schen­der Mittel gegen ihn ein­ge­lei­tet. Auf sein Konto geht auch ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zusätzlich ist er Tatverdächtiger im Verfahren wegen des Diebstahls von Kennzeichen.

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