Falsche Mitarbeiter von Bank und Polizei erfolgreich

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) Am Samstag (03.04.) erhielt die Polizei Kenntnis von einem erfolg­rei­chen Trickbetrug, bei dem sich Unbekannte zunächst als Mitarbeiter einer Bank und anschlie­ßend als Polizisten aus­ga­ben und so an die EC-​Karte einer Seniorin kamen. 

Die Meerbuscherin hatte gegen 15 Uhr einen Anruf eines ver­meint­li­chen Bankmitarbeiters erhal­ten, der ihr von einem ver­meint­lich ver­däch­ti­gen Zugriff auf ihr Konto berich­tete, von dem nun bereits ein vier­stel­li­ger Betrag abge­bucht wor­den sei. Zudem stehe ihr Name auf einer Liste von Wohnungseinbrechern.

Nun wolle man zur Sicherheit die EC-​Karte und nach Möglichkeit auch wei­tere Wertgegenstände von der angeb­lich bereits infor­mier­ten Polizei abho­len las­sen. Sie könne sich, so der „Bankangestellte”, natür­lich von der Echtheit des Anrufs über­zeu­gen, indem sie nicht auf­le­gen, son­dern gleich die 110 wäh­len sollte.

Dies tat die Seniorin und ein wei­te­rer Gesprächspartner – dies­mal angeb­lich von der Polizei – bestä­tigte die Geschichte. Gegen 15:30 Uhr klin­gelte der bereits ange­kün­digte „Kriminalbeamte” bei der Meerbuscherin an der Oststraße und nahm die Karte in Empfang.

Dass es sich hier­bei kei­nes­wegs um echte Mitarbeiter von Bank und Polizei han­delte, son­dern um Betrüger, wurde erst im Nachhinein bekannt.

  • Der ver­meint­li­che Polizeibeamte, der die Karte abge­holt hatte, soll etwa 30 bis 40 Jahre alt, circa 175 bis 180 Zentimeter groß und von nor­ma­ler Statur gewe­sen sein.
  • Er hatte kurze dunkle Haare und dunkle Augen und war beklei­det mit einer Jeanshose und einer wei­ßen FFP2-Maske.
  • Sein Erscheinungsbild erschien nach Zeugenaussagen „süd­län­disch”, ver­mut­lich „tür­kisch”, er sprach jedoch akzent­frei Deutsch.

Zeugen, die Hinweise zur Identität des Unbekannten geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

(50 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen