Landesregierung NRW: Testpflicht an Schulen – künf­tig für alle Schülerinnen und Schüler zwei Tests pro Woche

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Die Landesregierung wird eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler ein­füh­ren. Die kon­krete Ausgestaltung der Testpflicht sowie die recht­li­chen Grundlagen wer­den der­zeit auch im Austausch mit ande­ren Ländern fina­li­siert und recht­zei­tig vor Schulbeginn bekannt gegeben.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Nordrhein-​Westfalen war und ist seit Beginn der Pandemie dar­auf Bedacht, das Recht auf Bildung best­mög­lich mit dem Infektions- und Gesundheitsschutz in Einklang zu brin­gen. Bei der wei­te­ren Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie spie­len Tests eine wich­tige Rolle.

Sie sor­gen dafür, dass Infektionen ent­deckt und Infektionsketten durch­bro­chen oder sogar ver­mie­den wer­den kön­nen. Verpflichtende Selbsttests als zusätz­li­che Sicherheit tra­gen dazu bei, das Dunkelfeld von sym­ptom­los Erkrankten auf­zu­hel­len und die wei­tere Ausbreitung der Pandemie zu ver­hin­dern. Sie sor­gen dafür, dass der Schulbetrieb siche­rer wird.“

Die Selbsttests wer­den in den Schulen gut ange­nom­men und die Durchführung gelingt wei­test­ge­hend pro­blem­los. Um den Testanstrengungen in den Schulen im Interesse des Gesundheitsschutzes für alle noch mehr Wirkung zu ver­lei­hen, ist nun­mehr eine Testpflicht vor­ge­se­hen – wie auch in ande­ren Bundesländern beab­sich­tigt. Voraussetzung für einen wirk­sa­men Infektionsschutz ist, dass mög­lichst alle Schülerinnen und Schüler an den Testungen teil­neh­men. Das soll mit einer Testpflicht sicher­ge­stellt werden.

Bereits in der ver­gan­ge­nen Woche hatte das Ministerium für Schule und Bildung dar­über infor­miert, dass es nach den Osterferien zunächst kei­nen Regelbetrieb mit voll­stän­di­gem Präsenzunterricht geben wird. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sol­len die Schulen zunächst auf der Grundlage der Schulmail vom 25. März 2021 für die Dauer von zwei Wochen in den Wechselunterricht starten.

Nach den Osterferien sol­len alle Schülerinnen und Schüler aller Schulen zwei­mal pro Woche Selbsttests durch­füh­ren. Schul- und Bildungsministerin Gebauer:

Wir wol­len alles tun, um eine Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs nach den Osterferien zu ermög­li­chen und tau­schen uns dazu wie ange­kün­digt in der kom­men­den Woche mit den schu­li­schen Verbänden aus.“

Bereits vor den Ferien wur­den die wei­ter­füh­ren­den Schulen mit Selbsttests belie­fert. Die Auslieferung wird auch in den Ferien nach den Ostertagen fort­ge­setzt und um den Kreis der Grund– und Förderschulen erwei­tert. Durch diese Vorkehrungen vor und in den Ferien wird sicher­ge­stellt, dass bei einem Schulstart nach den Osterferien für alle Schülerinnen und Schüler zwei Selbsttests pro Woche bereitstehen.

Abschließend betonte Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Nordrhein-​Westfalen war Vorreiter bei den Regelungen zu einer weit­rei­chen­den Maskenpflicht auf dem Schulgelände, im Schulgebäude und auch im Unterricht. Nachdem dar­über anfangs hef­tig debat­tiert wurde, ist die Maskenpflicht zur Bekämpfung und Eindämmung der Pandemie heute selbst­ver­ständ­lich. Mit der Testpflicht schaf­fen wir eine wei­tere Voraussetzung dafür, dass so viel Unterricht wie mög­lich in Präsenz statt­fin­den kann.“

(372 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)