Olympia-​Kandidaten für Tokio tra­fen sich zur Videokonferenz mit dem Kreisdirektor

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Trotz der aller Schwierigkeiten durch die Corona-​Pandemie sind die Spitzenathleten aus dem Rhein-​Kreis Neuss opti­mis­tisch und ent­schlos­sen, ihren Weg zu den Olympischen Sommerspielen weiterzugehen. 

Das zeigte sich jetzt bei einer Videokonferenz der Mitglieder des Perspektivteams „Tokio 2021“, zu der Kreisdirektor und Sportdezernent Dirk Brügge ein­ge­la­den hatte. „Mich beein­druckt es unge­mein, wie sich unsere Top-​Athleten unbe­irrt auf die Spiele vor­be­rei­ten. Da zeigt sich wie­der ein­mal, wie sehr ihre Förderung durch uns ihre Berechtigung hat“, so Brügge nach dem vir­tu­el­len Treffen, an dem auch Andreas Buchartz, der Vorsitzende des Kreissportausschusses, teil­ge­nom­men hat.

Die Sportler aus der Region nutz­ten die Chance, sich in die­sem Rahmen über ihren aktu­el­len Qualifikationsstatus, über die Probleme bei der Trainings- und Wettkampfplanung sowie über die durch Corona beding­ten Einschränkungen aus­zu­tau­schen. Auch Themen wie „Impfung“ oder „Ansteckungsgefahr bei inter­na­tio­na­len Turnieren“ wur­den dis­ku­tiert. Brügge ver­si­cherte den Athleten die wei­tere Unterstützung des Kreises. Agnes Werhahn, die Vorsitzende der Stiftung Sport der Sparkasse Neuss und des Rhein-​Kreises Neuss, die eben­falls an der vir­tu­el­len Runde teil­nahm, bestä­tigte die Fortsetzung der Perspektivteam-​Förderung bis zum Ende des Olympia-​Jahres 2021.

Betont wurde auch die Forderung nach Veranstaltungsformaten mit stren­gen Corona-​Richtlinien und einem ganz­heit­li­chen Pandemie-​Konzept, das dem Sport ein Zurück zum Wettkampf- und Trainingsbetrieb erlaubt. Ein Schritt in die rich­tige Richtung sei etwa die Installation eines Hygiene-​Beauftragten bei den Fachverbänden, der die Wettkampfbedingungen an den Austragungsorten prüft und die natio­na­len Spitzensportler dort­hin beglei­tet und sie unterstützt.

Kreisdirektor Dirk Brügge, Agnes Werhahn und Andreas Buchartz tausch­ten sich mit den Spitzenathleten aus der Region über die Qualifikation für die Olympischen Spiele aus. Screenshot: Rhein-​Kreis Neuss

Hier sei ins­be­son­dere der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in der Verantwortung. Brügge: „Anstatt die Sportlerinnen und Sportler erst im Regen ste­hen­zu­las­sen und diese wie jüngst DOSB-​Präsident Alfons Hörmann in einem Interview an den Pranger zu stel­len, hätte der DOSB seine Hausaufgaben zum Schutz der Sportlerinnen und Sportler machen sol­len und funk­tio­nie­rende Hygienekonzepte erar­bei­ten müs­sen. Zeit genug hat­ten wir dafür.“

(18 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)