Arbeitsgruppe lie­fern erste Ergebnisse für Innenstadt

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Beim Wettbewerb „Zukunft Innenstadt“ wurde es am Dienstagabend erst­mals rich­tig kon­kret. Die vier Arbeitsgruppen prä­sen­tier­ten den Teams der Planungsbüros im Albert-​Einstein-​Forum die Ergebnisse ihrer Workshops. 

Zu den Themenfeldern „Nachhaltigkeit“, „Mobilität“, „Lebenswert“ und „Komfortabel“ konn­ten sich die Arbeitsgruppen auch auf die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung stüt­zen. Am Vormittag waren die Vorsitzenden der Gruppen zudem im Rahmen eines Stadtspaziergangs unter­wegs, um vor Ort die beson­de­ren Herausforderungen zu identifizieren.

Drei wesent­li­chen Problemfelder wur­den durch alle Arbeitsgruppen aus­ge­macht: 1. die bestehende Trennung von Neumarkt und Maubiszentrum; 2. die feh­lende Attraktivität des Maubiszentrums, 3. der Einfluss des ruhen­den und flie­ßen­den Verkehrs auf die Stadtmitte.

Ab 23. April wer­den diese Entwürfe der Planungsbüros online auf www​.kaarst​.de/​z​u​k​u​n​f​t​i​n​n​e​n​s​t​adt abruf­bar sein. Alle Kaarster*innen sind dann erneut auf­ge­ru­fen, durch ihre Eingaben die Arbeitsgruppen bei der detail­lier­ten Auseinandersetzung mit den Entwürfen zu unterstützen.

Dies wird der wich­tigste Zwischenschritt im Wettbewerb. Am 4. Mai wer­den die Planungsbüros beim zwei­ten Forum erfah­ren, wo sie ihre Entwürfe wei­ter aus­ar­bei­ten müs­sen. Klar ist, dass die Entwicklung der Fläche keine Lehrbuch-​Aufgabe ist. Umso mehr bin ich gespannt, wie die Teams die Herausforderung meistern.

Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Arbeitsgruppen haben nun fest­ge­legt, wel­che Handlungsfelder zu bear­bei­ten sind und erste Lösungsansätze gelie­fert. Da waren viele span­nende Ansätze dabei“, sagt die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart.

So könnte die Alte Heerstraße in einem ers­ten Schritt gleich­be­rech­tigt von Fußgängern, Radfahrern und Autoverkehr genutzt wer­den. Auch eine kom­plette Herausnahme des Autoverkehrs wurde in den Gruppen dis­ku­tiert. Das Maubiszentrum soll durch gezielte Gestaltungselemente mit dem Neumarkt ver­bun­den wer­den. Im Zentrum selbst soll die Aufenthaltsqualität deut­lich erhöht wer­den. Mehr Grün ist ein Ziel der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“. Mehr Grün bedeu­tet dem­nach aber nicht, dass alle bestehen­den Bäume blei­ben müs­sen. Vielmehr soll die Bepflanzung Struktur geben und in aus­ge­such­ten Bereichen die Qualität der öffent­li­chen Flächen erhöhen.

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