Bauhof legt far­ben­frohe Staudenbeete an

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Die Attraktivität der Straßenbegrünung im Jüchener Ortszentrum hat in den letz­ten Jahren lei­der gelitten. 

Trockenheit, Trittbelastungen, Hundekot und Unkraut haben auf den Pflanzbeeten und Baumscheiben am Markt, auf der Odenkirchener Straße, auf der Kölner Straße und rund um das Haus Katz sicht­bare Lücken in der Bodendecker-​Bepflanzung hinterlassen.

Um das Ortsbild zu ver­schö­nern, setzt die Stadt Jüchen zukünf­tig auf stress­to­le­rante Staudenmischpflanzungen. Diese haben sich in ande­ren Städten bei der Bepflanzung pro­ble­ma­ti­scher Standorte bewährt. Sie sind ästhe­tisch, öko­lo­gisch und öko­no­misch ein Gewinn und bie­ten Insekten und Vögeln ein ganz­jäh­ri­ges Nahrungsangebot.

Seit eini­gen Wochen führt der städ­ti­sche Bauhof die Vorarbeiten für die Umgestaltung der Beete und Baumscheiben durch. Der bestehende Bewuchs wird ent­fernt und die oberste Bodenschicht gelo­ckert, gesäu­bert und aus­ge­tauscht. Verschiedene Schichten schaf­fen eine opti­male Grundlage, die zuletzt auf­ge­tra­gene Schicht aus Lava-​Mulch sorgt für den Schutz der Pflanzen und die Verbesserung des Wachstums.

In der zwei­ten Aprilhälfte wird die Pflanzung der Stauden, Gräser und Kleingehölze voll­endet. Je nach Standortbedingung kom­men fol­gende Pflanzen zum Einsatz: Margerite, Storchschnabel, Katzenminze, Salbei, Bergflockenblume, Königskerze, Frauenmantel, Akelei, Fetthenne, Schafgarbe, Aster, Waldsteinie, Funkie, Lavendel, Kriechender Günsel, Glockenblume, Sonnenblume, Sonnenhut, Wollziest, Ehrenpreis, Segge und Waldmarbel.

Im Herbst wer­den die neuen Beete dann mit Blumenzwiebeln bestückt, die im nächs­ten Jahr für einen bun­ten Frühjahrsauftakt sor­gen. Durch die abwechs­lungs­rei­che Bepflanzung der Beete und Baumscheiben wer­den sich die Jüchener Bürgerinnen und Bürger lange an der far­ben­fro­hen Blühzeit der Staudenbeete, die an einen bun­ten Bauergarten erin­nern, erfreuen.

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