Mit Haftbefehl gesuch­ter Autodieb auf fri­scher Tat festgenommen

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Vorst (ots) Freitagnacht (26.03.), gegen 01:30 Uhr, hörte eine Kaarsterin Motorengeräusche und bemerkte bei einem Blick aus dem Fenster den Diebstahl ihres in der Einfahrt abge­stell­ten Geländewagens. Die Frau ver­stän­digte umge­hend die Polizei. 

Eine Streifenwagenbesatzung regis­trierte das gestoh­lene Fahrzeug, wel­ches mit einer ver­mumm­ten Person besetzt war, im Rahmen der Fahndung auf der Landstraße 390. Der Fahrer igno­rierte die Anhaltezeichen der Polizei und bog nach eini­gen hun­dert Metern in eine Seitenstraße ab. Bei gerin­ger Geschwindigkeit stieg er aus dem noch fah­ren­den Auto aus und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Der Geländewagen rollte wäh­rend­des­sen füh­rer­los gegen ein Brückengeländer und wurde leicht beschä­digt. Als die Beamten den Flüchtenden ein­hol­ten, ließ er sich wider­stands­los fest­neh­men. Bei der Durchsuchung des Autodiebes wur­den elek­tro­ni­sche Geräte und ein Pfefferspray aufgefunden.

Im Rahmen der ers­ten Ermittlungen konnte fest­ge­stellt wer­den, dass der 34-​Jährige mit den Geräten wohl das Funksignal vom Keyless-​Go-​System des gestoh­le­nen Fahrzeuges abgrif­fen hatte. Er konnte so das Fahrzeug öff­nen und weg­fah­ren, ohne in den Besitz der Schlüssel gelan­gen zu müssen.

Gegen den Festgenommenen liegt zudem bereits ein Haftbefehl wegen eines ande­ren Diebstahls vor. Er muss des­we­gen eine Freiheitsstrafe von mehr als 480 Tagen verbüßen.

Damit nicht genug, den Ermittlern fiel außer­dem auf, dass die Schuhe des Tatverdächtigen auf­fäl­lig rote Sohlen hat­ten. So konnte eine mög­li­che Verbindung zu einem Fahrzeugdiebstahl vom Vortag her­ge­stellt wer­den. Die Polizei berich­tete in der Pressemeldung „Hochwertiger Mercedes gestoh­len – Zeugen gesucht” (25.03.2021) über den Diebstahl des wei­ßen Mercedes AMG. Der Verbleib des Mercedes mit dem Kennzeichen NE-​YE9 konnte bis­lang nicht geklärt werden.

Der Tatverdächtige wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Neuss vor­ge­führt. Ein Richter ent­schei­det, ob der in Deutschland wohn­sitz­lose Mann für die Taten in Untersuchungshaft genom­men wird. Hinweise aus der Bevölkerung zu den Diebstählen oder dem Verbleib des gestoh­le­nen Mercedes nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 02131 300–0 entgegen.

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