Katholikenrat gegen Absage von Ostergottesdiensten

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Neuss – Der Vorstand des Katholikenrates Rhein-​Kreis Neuss lehnt eine Absage der Ostergottesdienste und eine Beschränkung auf die vir­tu­elle Teilnahme an reli­giö­sen Feiern ab. 

Gottesdienste bie­ten den Gläubigen die Möglichkeit, sich an einem Ort zu tref­fen, um unter strengs­ten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gemein­sam zu beten und Ostern zu fei­ern. Die Menschen brau­chen gerade in die­sen Zeiten Gottesdienste und soll­ten die Wahl erhal­ten, in die Kirche zu gehen oder einen Gottesdienst am Bildschirm zu erle­ben. Der Ausfall der Ostergottesdienste vor Ort in den Kirchen ist nicht not­wen­dig und nicht erforderlich.

Vor drei Monaten erst haben die Weihnachtsgottesdienste gezeigt, dass auch in Zeiten der Pandemie Gottesdienste mög­lich sind. Die Gemeinden haben zusätz­li­che Gottesdienstzeiten und ‑for­men ange­bo­ten, um den Besuch zu ent­zer­ren. Sie haben Hygienekonzepte erstellt und – vor allem mit der Hilfe vie­ler ehren­amt­lich Engagierter – umgesetzt.

Viele Gläubige haben sich rück­sichts­voll ver­hal­ten und von sich aus auf die Gottesdienstteilnahme ver­zich­tet. Die Kirchen waren nicht vol­ler als an gewöhn­li­chen Sonntagen.

Die Absage von Gottesdiensten und damit einen (mit­tel­ba­ren) Eingriff in das Grundrecht der Religionsfreiheit möchte der Katholikenrat des­halb vermeiden.

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