Brandserie – Polizei bit­tet um Hinweise aus der Bevölkerung

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Horrem (ots) Mittwochnacht (24.03.) gerie­ten im Ortsteil Horrem gleich meh­rere Mülltonnen in Brand. Die Brandserie begann gegen 20:30 Uhr an der Straße „Am Rath”, als Anwohner einen bren­nen­den Müllcontainer bemerkten. 

Die Brandausdehnung war so weit fort­ge­schrit­ten, dass es den Zeugen nicht mehr mög­lich war, den Brand selbst zu löschen und des­halb die Feuerwehr ein­grei­fen musste. Binnen einer Stunde brann­ten wei­tere Papiermülltonnen am Eichenweg (21:54 Uhr), an der Ulmenallee (22:00 Uhr), neu­er­lich an der Straße „Am Rath” (22:16 Uhr, am Akazienweg (22:30 Uhr) und am Kastanienweg (22:53 Uhr). Die Brandserie endete schließ­lich um 23:56 Uhr an der Cal-Duisberg-Straße.

Auch die hin­zu­ge­ru­fene Feuerwehr konnte in meh­re­ren Fällen nicht mehr ver­hin­dern, dass die Behältnisse durch Flammen und Hitzeentwicklung kom­plett zer­stört wurden.

Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei einen alko­ho­li­sier­ten 23-​jährigen Dormagener antref­fen, bei des­sen Durchsuchung zwei Feuerzeuge auf­ge­fun­den wur­den. Den Beamten fiel außer­dem auf, dass seine Jacke Brandlöcher auf­wies und er Verbrennungen an den Händen hatte. Ob die Verletzungen frisch waren, konnte bis­lang nicht geklärt werden.

Das Kriminalkommissariat 11 hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men und prüft einen Zusammenhang. Anwohner, die in der Nacht ver­däch­tige Beobachtungen gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Telefonnummer 02131 300–0 zu melden.

Auch wenn sie selbst viel­leicht glau­ben, nicht viel zur Aufklärung der Taten bei­tra­gen zu kön­nen, jeder Hinweis zu ver­däch­ti­gen Beobachtungen kann mög­li­cher­weise der ent­schei­dende sein.

(361 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)