Katastrophenfall geeig­net: Das neue Löschfahrzeug (LF) 20 KatS

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Nach andert­halb­jäh­ri­ger Planungs- und Beschaffungsphase konnte das neue Löschfahrzeug (LF) 20 KatS, das nicht zuletzt auch für den Katastrophenschutz bestimmt ist, in Dienst gestellte werden. 

Mit Anschaffungskosten von 415.000 Euro ist es die mit Abstand größte Investition in die Feuerwehr, die die Gemeinde seit Jahren getä­tigt hat. Der Koloss, des­sen Fahrgestell von MAN stammt, und den die Fachfirma Ziegler mit dem nöti­gen Aufbau ver­se­hen hat, wiegt nicht weni­ger als 13 Tonnen und ist 290 PS stark.

Ausgestattet ist das LF 20 mit einem Stromerzeuger und einem Lichtmast ebenso wie mit Hochwasserpumpen und Kettensägen. Hinzu kom­men eine drei­tei­lige Schieb- sowie eine vier­tei­lige Steckleiter, eine Tragkraftspritze und 600 Meter B‑Schläuche. Für die Besatzung ist eine Gruppenkabine vorgesehen.

Stationiert wird das neue Großfahrzeug nach Angaben von Daniel Krey, der im Ordnungsamt der Gemeinde für die Feuerwehr zustän­dig ist, beim Löschzug Nettesheim in des­sen Butzheimer Domizil an der B 477. „In Verbindung mit dem GW Logistik ist das Fahrzeug für die „lan­gen Wegstrecken” der Löschwasserversorgung zustän­dig“, erläu­tert Krey.

Zudem könne das LF 20 eigen­stän­dig bei Unwetterlagen ein­ge­setzt wer­den. Das neue Fahrzeug ist im Konzept des Katastrophenschutzes NRW ent­hal­ten und kann bei Bedarf auch außer­halb des Gemeindegebiets ein­ge­setzt werden.

Foto (v.l.n.r.): Bürgermeister Dr. Mertens, Leiter der Feuerwehr Werner Bauer, Daniel Krey (Ordnungsamt), stellv. Löschzugführer Carsten Schulz, Gerätewart Manuel Schuh und Fachbereichsleiter Gregor Küpper.
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