Wohngebäude wegen Einsturzgefahr durch THW gesichert

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen-​Hochneukirch – (Feuerwehr Jüchen) Im Rahmen eines Erkundungseinsatzes wurde am Freitagmorgen der Führungsdienst zu einer Amtshilfe für die Bauaufsicht auf die Hochstraße nach Hochneukirch alarmiert. 

In einem Wohngebäude lag eine Unterspülung vor, auf­grund des­sen von einer Gefährdung der Statik des Gebäudes aus­ge­gan­gen wurde. Beim Eintreffen erhär­tete sich der Verdacht auf­grund von Rissbildungen im Mauerwerk, sodass neben dem Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr zur Führungsunterstützung eben­falls das Technische Hilfswerk (kurz: THW) mit einem Baufachberater als fach­kun­dige Person ange­for­dert wurde.

Da nach Eintreffen auch der Baufachberater die Statik des Gebäudes als gefähr­det ansah, erhöhte das THW sei­nen Fahrzeug- und Kräfteansatz und sorgte inner­halb eines mehr­stün­di­gen Einsatzes bis zum Freitagabend mit einem Holzabstützsystem für eine Stabilisierung des Wohngebäudes zur Straßenseite.

Mit am Einsatz betei­ligt waren neben Kräften von Feuerwehr (im Rahmen der Amtshilfe) und THW (THW Ortsverband Grevenbroich und THW Ortsverband Hückelhoven), eben­falls der Malteser Hilfsdienst e.V. Jüchen – Grevenbroich der die Einsatzkräfte ver­pflegte, die ent­spre­chen­den Ämter der Stadt Jüchen, sowie die Energieversorger für Wasser/​Strom/​Gas, die die jewei­li­gen Zufuhren zum Gebäude abschalteten.

Aufgrund der umfang­rei­chen Einsatzmaßnahmen war die Hochstraße im Bereich der Einsatzstelle voll gesperrt. Das Haus ist gegen­wär­tig nicht bewohnbar.

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