Polizei kon­trol­liert Autofahrer in gestoh­le­nem Pkw – Verdächtiger in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Ost (ots) Bereits am Donnerstagnachmittag (11.03.), gegen 16:50 Uhr, fie­len einer Zivilstreife der Polizei die Fahrer zweier Kleinwagen auf, die ihre Autos am Hanauer Weg abstellten. 

Bei der Kontrolle musste ein 33-​jähriger Kaarster ein­ge­ste­hen, nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein. Bei sei­ner Durchsuchung wur­den ver­schie­dene Betäubungsmittel und eine Schreckschusswaffe auf­ge­fun­den. Die wei­te­ren Überprüfungen erga­ben, dass er das Auto gestoh­len und mit eben­falls gestoh­le­nen Kennzeichen ver­se­hen hatte.

Das Auto soll nach sei­nen Angaben mit lau­fen­dem Motor abge­stellt gewe­sen sein, des­halb sei er ein­fach ein­ge­stie­gen und weg­ge­fah­ren. Hierbei könnte es sich um eine Schutzbehauptung han­deln, denn der vor­ma­lige Autobesitzer hatte bei der Polizei ange­zeigt, dass sein Pkw aus einer Tiefgarage in Neuss ent­wen­det wor­den sei. Wir berich­te­ten über den Diebstahl mit Pressemitteilung vom 09.03.2021.

Im Fahrzeug wur­den wei­tere Gegenstände auf­ge­fun­den, bei denen über­prüft wird, ob sie zur Verwendung von Straftaten benutzt wur­den oder als Beute aus ande­ren Straftaten stam­men. Da der 33-​Jährige zudem im Verdacht steht, das Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefah­ren zu haben, wurde ihm eine Blutprobe ent­nom­men. Ein Richter ord­nete gegen den fest­ge­nom­me­nen Kaarster Untersuchungshaft an.

Bei der Kontrolle des zwei­ten Fahrers wurde fest­ge­stellt, dass er eben­falls unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht und nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Nach der Entnahme eine Blutprobe wurde der 37-​jährige Mönchengladbacher ent­las­sen. Er muss sich in einem Strafverfahren verantworten.

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