Meerbusch-​Gymnasium: Schulstart im Hybridmodell

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Seit dem 15. März 2021 heißt es nun auch für rest­li­che Jahrgangsstufen, dass sie wie­der zurück in den Präsenzunterricht kom­men dürfen.

Am Städtischen Meerbusch-​Gymnasium (SMG) bedeu­tet dies, dass die Lerngruppen in feste A und B Gruppen geteilt wer­den und der Unterricht in Form von Hybridunterricht wie­der auf­ge­nom­men wird.

Hybridunterricht bedeu­tet, dass die Schüler*innen der einen Gruppe in Präsenz unter­rich­tet wer­den und die Gruppe, die zu Hause bleibt, je nach Unterrichtssituation per Video dazu geschal­tet wird und so am Unterrichtsgeschehen aktiv teil­neh­men kann. Durch diese Art des Hybridunterrichts ist es auch für die­sen Teil der Schüler*innen mög­lich, zum Beispiel Fragen zu stel­len und sich an Unterrichtsgesprächen zu beteiligen.

Schulleiterin Dorothee Schiebler freut sich, dass die Schüler*innen aller Jahrgangsstufen wie­der am Präsenzunterricht teil­neh­men kön­nen und erläu­tert, aus wel­chen päd­ago­gi­schen Überlegungen die Entscheidung für das Hybridmodell getrof­fen wurde: „Uns ist es wich­tig, dass wir alle Schülerinnen und Schüler, auch die­je­ni­gen die Zuhause sind, täg­lich errei­chen, ein­bin­den und ihnen so eine ver­läss­li­che Tagesstruktur geben. Hinzu kommt, dass durch den täg­li­chen Unterricht nach Plan in Präsenz und Distanz nie­mand mit sei­nem Lernpensum sich selbst über­las­sen ist.“

Eine ver­läss­li­che Wochenstruktur liegt bis zu den Sommerferien vor, führt Schulleiterin Schiebler wei­ter aus: „Unsere lang­fris­tige Planung ermög­licht es uns, auf sich ändernde Situationen schnell zu reagie­ren, auch über die Osterferien hinaus“.

Erste Erfahrung mit die­ser Unterrichtsform konn­ten bereits in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 gesam­melt wer­den. „Nach anfäng­li­cher Skepsis waren wir dann doch ange­nehm über­rascht“, führt Clara, Schülerin der Jahrgangsstufe Q2 aus. „Klar, zuwei­len gibt es noch tech­ni­sche Herausforderungen, aber bei den Lehrerinnen und Lehrern sind die anfäng­li­chen Probleme inzwi­schen einer gewis­sen Routine gewichen“.

Mittlerweile ist auch am SMG die ver­spä­tete Lieferung mit Tablets ange­kom­men, die Geräte wer­den dann direkt in der ers­ten Schulwoche an die Schüler*innen ausgegeben.

Natürlich ist diese Form des Unterrichts eine große Herausforderung, sowohl für Lehrkräfte als auch für die Schülerschaft. Aber Dank der gegen­sei­ti­gen Unterstützung in Form von Mikro-​Workshops oder auch eige­nen Tutorials und wei­te­ren geplan­ten Fortbildungen für die Lehrkräfte kom­men wir am Ende gemein­sam ans Ziel“ resü­miert Schulleiterin Dorothee Schiebler und ergänzt: „Aber beson­ders viel Erfolg wün­schen wir unse­ren Abiturientinnen und Abiturienten“.

(38 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)