Heizkosten spa­ren: Kniffe die hel­fen können

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Einmal im Jahr flat­tert sie in den Briefkasten: die Heizkostenabrechnung. Aufgrund des Kälteeinbruchs, aber auch in der anfangs mil­de­ren Winterzeit lief die Heizung in den letz­ten Monaten oft auf Hochtouren. 

Nicht zuletzt durch das Arbeiten und Lernen zu Hause im Homeoffice und Homeschooling. Seit dem 1. Januar 2021 kommt für das neue Abrechnungsjahr nun ein wei­te­rer Preisfaktor hinzu: Künftig erhö­hen sich durch die CO2-​Bepreisung auf fos­sile Energieträger auch die Heizkosten.

Für viele Mieter ist die Heizkostenabrechnung ein Buch mit sie­ben Siegeln. „Es ist manch­mal schwer ver­ständ­lich, wie die Heizkosten genau berech­net wer­den“, sagt Jan Daley Kübel, der die Energieberatung der Stadt Jüchen, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale koor­di­niert. „Insbesondere wenn eine hohe Nachzahlung gefor­dert wird, ist es emp­feh­lens­wert, sich zu den Heizkosten bera­ten zu lassen“.

Der Klimaschutzmanager der Stadt Jüchen weist dar­auf hin, dass der spar­same Umgang mit Energie immer bedeu­ten­der wird. Denn ab 2021 kommt ein neuer Preisfaktor hinzu: Mit der seit dem 1. Januar gel­ten­den CO2-​Bepreisung wer­den die Kosten fürs Heizen wei­ter stei­gen. Für den Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid (CO2) sind 25 Euro zu zah­len, für 2022 sind es 30 Euro, in den Folgejahren erhöht sich der Beitrag regel­mä­ßig auf bis zu 55 Euro.

Für 2021 wer­den bei­spiels­weise bei einer 80-​Quadratmeter-​Wohnung für den Energieverbrauch einer Gasheizung etwa 60 Euro Mehrkosten, bei einer Ölheizung sogar 80 Euro, fäl­lig. Um den per­sön­li­chen Energieverbrauch zu ver­rin­gern, hel­fen oft schon kleine Maßnahmen, um das Heizen in den eige­nen vier Wänden zu opti­mie­ren und damit Kosten zu sparen.

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