Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr Grevenbroich: Sturm „Klaus” sorgt für umge­stürzte Bäume

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Das Sturmtief „Klaus” beschäf­tigte am Mittag zahl­rei­che Einsatzkräfte der Feuerwehr Grevenbroich. Bis 18 Uhr wur­den ins­ge­samt acht sturm­be­dingte Einsätze abgearbeitet. 

Außerdem muss­ten die Florianer zu einem Zimmerbrand, einem Verkehrsunfall und einer Brandmeldeanlage aus­rü­cken. Während der Aufräumarbeiten muss­ten zeit­weise einige Straßen im Stadtgebiet gesperrt werden.

Den ers­ten sturm­be­ding­ten Einsatz löste die Kreisleitstelle in Neuss gegen 11.50 Uhr aus. An der Energiestraße in Neurath rag­ten gleich zwei Bäume in die Fahrbahn. Die ehren­amt­li­che Einheit Frimmersdorf/​Neurath und die haupt­amt­li­che Wache sorg­ten dort wie­der für freie Fahrt.

Bereits kurz danach wur­den die Kräfte der Einheit Wevelinghoven und der Hauptwache gegen 12.20 Uhr zum Hemmerdener Weg geru­fen. Auch dort musste ein Baum von der Fahrbahn geräumt wer­den. Rund 20 Minuten spä­ter muss­ten am Lerchenweg in Wevelinghoven lose Fassadenteile an einem Gebäude ent­fernt wer­den. Hierzu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht.

Gegen 13.15 Uhr mel­de­ten Passanten einen umge­stürz­ten Baum in Kapellen. Auf einem Wirtschaftsweg an der Weimarstraße wur­den die Florianer fün­dig und ent­fern­ten den Baum.

Ebenfalls mit­tels der Drehleiter musste kurz dar­auf eine lose Laternenabdeckung an der Aluminiumstraße ent­fernt wer­den. Diese hatte sich gelöst und wurde nur noch durch ein Kabel gehal­ten. Auch diese Gefahr wurde besei­tigt. Die Aluminiumstraße wurde kurz­zei­tig durch die Polizei für den Verkehr gesperrt.

Beinahe zeit­gleich musste die A540/​B59 in Fahrtrichtung Köln zwi­schen der Abfahrt Frimmersdorf und Grevenbroich-​Süd für wenige Minuten gesperrt wer­den. Kräfte der Einheiten Wevelinghoven und Kapellen ent­fern­ten hier einen Baum, der weit in die rechte Fahrbahn hin­ein ragte.

Um 13.30 Uhr wur­den dann Kräfte der haupt­amt­li­chen Wache sowie der Einheiten Stadtmitte, Hülchrath und Hemmerden nach Wevelinghoven zur Straße An der Obermühle alar­miert. Dort war der Inhalt eines Topfes in Brand gera­ten. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht. Eine Person wurde vom Rettungsdienst gesich­tet, blieb aber unver­letzt. Die Kräfte mel­de­ten sich nach kur­zer Zeit wie­der frei.

Nach einer kur­zen Pause rückte die Hauptamtliche Wache gegen 16 Uhr zur Landstraße 116 aus. Dort waren bei einem Verkehrsunfall zwei Pkw zusam­men­ge­sto­ßen. Drei Personen wur­den dabei ver­letzt und vom Rettungsdienst behan­delt. Noch wäh­rend der Rettung auf der Landstraße löste die auto­ma­ti­sche Brandmeldeanlage in einer Asylunterkunft an der Erckensstraße aus.

Da das Hilfeleistungslöschfahrzeug der haupt­amt­li­chen Wache noch beim Einsatz in Frimmersdorf gebun­den war, wur­den zusätz­lich zur haupt­amt­li­chen Wache und den Einheiten Stadtmitte, Wevelinghoven und Gustorf noch die Einheiten Kapellen und Hemmerden alar­miert. Die erst­ein­tref­fen­den Kräfte der haupt­amt­li­chen Wache konn­ten aller­dings schnell Entwarnung geben. Auch hier sorgte ange­brann­tes Kochgut für den Alarm.

Um 17 Uhr und um 17.30 Uhr wur­den dann noch zwei Unwettereinsätze abge­ar­bei­tet. An der Montanusstraße in der Stadtmitte und an der St.-Leonhard-Straße in Gustorf muss­ten jeweils Bäume von der Fahrbahn geräumt werden.

Die Feuerwehr rät, auch nach dem Sturm wei­ter auf Gefahren zu ach­ten. Unentdeckte lose Äste oder umge­stürzte Bäume kön­nen erfah­rungs­ge­mäß auch noch in den nächs­ten Stunden und Tagen zur Gefahr wer­den. Vor allem bei Aufenthalten unter Bäumen ist beson­dere Vorsicht geboten.

(94 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)