Corona: Aussetzung der Kitabeiträge

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen, Korschenbroich, Rommerskirchen – Erst seit dem 22. Februar 2021 dür­fen wie­der alle Kinder an den Angeboten der Kindertagesbetreuung teilnehmen.

Zuvor galt noch der soge­nannte „Pandemiebetrieb”, bei dem an die Eltern appel­liert wurde, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, was diese auch in gro­ßer Zahl taten. Damit die Eltern/​Erziehungsberechtigten nicht die Kosten für eine Kindertagesbetreuung über­neh­men müs­sen, die sie gar nicht in Anspruch genom­men haben, wer­den Beiträge für den Monat Februar nicht erhoben.

Darauf einig­ten sich nun die Bürgermeister der Kommunen Korschenbroich, Jüchen und Rommerskirchen. „Auch wenn wir noch auf ein Signal hof­fen, dass das Land – wie in der Vergangenheit – zumin­dest antei­lig die Kosten für die Beitragserstattung kom­pen­siert, woll­ten wir nicht län­ger war­ten, son­dern den Eltern das klare Signalgeben, dass sie für den Februar defi­ni­tiv ent­las­tet wer­den. Wir erwar­ten aber, dass die Landesregierung die Eltern bei einem so zen­tra­len Thema nicht im Regen ste­hen lässt.“, so Marc Venten, Harald Zillikens und Dr. Martin Mertens nach einem gemein­sa­men Treffen zu dem Thema.

Der Jugendhilfeausschuss des Kreises soll diese Entscheidung nun per Dringlichkeitsentscheidung umset­zen. Auf Anregung der Bürgermeister wur­den die Beiträge für März ohne­hin noch nicht erho­ben. Mit der Nichteinziehung für März wird damit die Entlastung für Februar umge­setzt, ohne, dass die Eltern hier noch selbst tätig wer­den müss­ten. „Die Pandemie ver­langt uns allen viel ab.

Dass Eltern, die ihre Kinder – oft neben der Arbeit im Homeoffice – zu Hause betreut haben nun um die Februar-​Beiträge ent­las­tet wer­den, erach­ten wir daher nur als gerecht. Wir hof­fen, dass der ein­ge­schränkte Regelbetrieb zeit­nah in den voll­stän­di­gen Regelbetrieb über­ge­hen kann und die Kinder wie­der in gewohn­ter Weise betreut wer­den kön­nen“, so die Bürgermeister weiter.

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