VBE: Sicherheit vor Schnelligkeit – Rückkehr aller Schülerinnen und Schüler

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – „Kinder und Jugendliche pro­fi­tie­ren stark von der per­sön­li­chen Begegnung in Schule. Viele war­ten sehn­süch­tig dar­auf, den sozia­len Kommunikationsort Schule end­lich wie­der erle­ben zu können. 

Und die­ses muss auch zunächst im Mittelpunkt der Wiederaufnahme der Präsenz ste­hen. Dennoch ist es unab­ding­bar, dass Sicherheit vor Schnelligkeit zu gehen hat. Der Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht ist mit Blick auf das Infektionsgeschehen nur in den vor­ge­se­he­nen Wechselmodellen denkbar.

Für den VBE ist klar: Die Sehnsucht nach Normalität und der damit ver­bun­dene Druck darf nicht zu vor­ei­li­gen Schritten füh­ren. Ohne ange­mes­sene Vorsicht könnte es zu einer raschen Rückkehr in den Distanzunterricht kom­men“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Schulen benö­ti­gen Vorlauf

Es ist rich­tig, dass den Schulen bis zum 15. März Vorlauf gege­ben wird, denn sie leis­ten bereits Distanz- und Präsenzunterricht sowie Notbetreuung. Das geplante Modell des Wechselunterrichts erfor­dert ent­spre­chend Zeit für die Umorganisation und stellt alle vor große Herausforderungen. Schulen wer­den wei­ter­hin trotz schlech­tes­ter Rahmenbedingungen schu­li­sche Bildung ermög­li­chen – gegen alle Widrigkeiten und Unklarheiten, auch wenn wir uns in einem außer­ge­wöhn­li­chen Schuljahr befinden.“

Größtmögliche Entlastungen nötig

Es ist längst über­fäl­lig, die Schulen zukunfts­fest zu machen. Wir erwar­ten einen ent­spre­chen­den Landeshaushaltsentwurf für 2022 und größt­mög­li­che Entlastungen. Pädagoginnen und Pädagogen benö­ti­gen Zeit für die Kinder, andere Aufgaben sind zu ver­schie­ben“, erklärt Stefan Behlau.

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