Beratungsteam Realschule: Hilfe nicht nur bei schu­li­schen Problemen

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Seit zwei Wochen sind die Schüler der Abschlussklassen wie­der in der Schule, wäh­rend die unte­ren Jahrgangsstufen im Distanzunterricht sind. 

Noch bevor der Schulgong zur ers­ten Stunde läu­tet, sitzt Astrid Schölzel bereits am Schreibtisch ihres Büros und schaut in ihren Terminkalender. Die Schulsozialpädagogin der Diedrich-​Uhlhorn-​Realschule weiß, dass neben Betreuung und Beratungsterminen sich auch wie­der einige Schülerinnen und Schüler spon­tan bei ihr mel­den wer­den, um sich Rat zu holen oder auszusprechen.

Die Vielfalt der Gesprächsanlässe dabei ist breit gefä­chert: Von klei­nen Streitigkeiten mit der Freundin ange­fan­gen, über Angst vor der nächs­ten Klassenarbeit bis hin zu Fragen der Selbstfindung ist alles schon da gewesen.

Einen vor­her­seh­ba­ren Arbeitstag gibt es für mich nicht“, bemerkt Schölzel als es auch schon wie­der an ihrer Tür klopft und eine Fünftklässlerin aus der Betreuungsgruppe auf­ge­löst vor ihrer Türe steht. Sie hat ihren Schulranzen im Flur vor der Pause abge­stellt und fin­det ihn nun nicht mehr. Schölzel macht sich mit ihr auf die Suche.

Als der Schulranzen hin­ter dem Spindschrank gefun­den ist, kommt sie lächelnd zurück an ihren Besprechungstisch. „Das war jetzt ein­fach. Für Vielschichtigeres haben wir beson­dere Experten und Teams, die spe­zi­ell aus­ge­bil­det wurden.“

Schulleiter Manfred Rost hat den Beratungsflyer zwar auf dem Tisch vor sich lie­gen, weiß aber auch ohne einen Blick hin­ein, dass das Kollegium Schülerinnen und Schülern in fast jeder Lebenslage kon­krete Hilfestellung leis­ten könnte.

Das betrifft nicht nur die Pflichtbereiche Berufswahlorientierung und Schullaufbahnberatung. Wir haben neben Astrid Schölzel auch zwei Beratungslehrkräfte, drei Verbindungslehrkräfte der Schülervertretung, vier Sonderpädagoginnen und auch eine Lehrkraft, die alle Fragen rund um die Integration koor­di­niert“, zählt Rost auf.

Mit aktu­ell 562 Schülerinnen und Schülern ist die Diedrich-​Uhlhorn-​Realschule die kleinste der wei­ter­füh­ren­den Schulen in Grevenbroich. „Das ist ein Vorteil für unsere Arbeit“, ist sich Schölzel sicher. „Hier kennt fast jeder jeden. In so einer über­sicht­li­chen Schulstruktur gerät nie­mand aus dem Blick!“

Und selbst in der Zeit des Distanzunterrichts hat die Schulsozialpädagogin eine prag­ma­ti­sche Lösung, um mit den Schülerinnen und Schülern in Verbindung zu blei­ben: „Wir haben in unse­rem Schulnetzwerk einen vir­tu­el­len Kummerkasten ein­ge­rich­tet, über den mich alle Schülerinnen und Schüler errei­chen können.“

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