Thema Skate-​Anlage in Korschenbroich: Sechs alter­na­tive Standorte wer­den jetzt geprüft

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Insgesamt 40 Teilnehmende zählte die Jugendkonferenz am Mittwochabend. Einziges Thema der Tagesordnung: Die Zukunft der Korschenbroicher Skate-Anlage.

Der Ist-​Zustand und Zukunfts-​Szenarien wur­den leb­haft und kon­struk­tiv dis­ku­tiert. Eingangs beschrieb Bürgermeister Marc Venten die Situation: Der Verbleib der Skate-​Anlage am bis­he­ri­gen Platz ist frag­lich. Die Stadt musste auf­grund von Anwohnerbeschwerden tätig wer­den und hatte dabei fest­ge­stellt, dass Skate-​Aufbauten im dort befind­li­chen rei­nen Wohngebiet eigent­lich nicht erlaubt sind.

Gleichwohl prüft gerade ein exter­ner Gutachter, unter wel­chen Voraussetzungen die 17 Jahre alte Anlage mög­li­cher­weise den­noch blei­ben kann. Die bau­recht­li­chen Anforderungen und Folgen dar­aus erläu­terte Beigeordneter Georg Onkelbach. Seine Informationen flos­sen in die anschlie­ßende Suche nach alter­na­ti­ven Standorten ein. An die­ser Stelle kamen die rund 30 jugend­li­chen Zoom-​Teilnehmer mit ins Spiel.

Sie brach­ten einer­seits kon­struk­tive Verbesserungsvorschläge ein, falls die Anlage am Ort blei­ben könne. Andererseits schlu­gen sie neue vor­stell­bare Standorte vor. Diese konn­ten anhand von ein­ge­blen­de­ten Karten und Luftbildern wäh­rend der Konferenz direkt genauer betrach­tet wer­den. Die Tendenz ging schließ­lich in Richtung „neuer Standort“ – darin wird die Chance für eine bes­sere, zeit­ge­mä­ßere Anlage gesehen.

Sechs kon­krete Flächen wur­den fest­ge­hal­ten. Bemerkenswert sach­lich wurde dis­ku­tiert – zuge­las­sen waren alle elf bis 27 Jahre alten Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Die Gastgeber (die Stadt Korschenbroich, das Jugendamt im Rhein-​Kreis Neuss und der Jugendring Korschenbroich) ach­te­ten beson­ders sorg­fäl­tig dar­auf, andere Funktionsträger oder erwach­sene Mitglieder unter­schied­lichs­ter Interessengruppen außen vorzulassen.

Wir wer­den die sechs mög­li­chen Standorte jetzt prü­fen und mit der Jugend wei­ter im engen Austausch blei­ben“, schloss Bürgermeister Marc Venten das Treffen. Die nächste Jugendkonferenz fin­det am 24. März statt – dann sol­len bereits Ergebnisse der Standortprüfungen vor­ge­stellt werden.

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