Schwerbehindertenstelle: Persönliche Beratung mit Termin im Servicebüro

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Mehr als 14.000 Fälle im Jahr haben die 16 Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Schwerbehindertenstelle des Rhein-​Kreises Neuss im ver­gan­ge­nen Jahr bearbeitet. 

Wenn Menschen mit einer gesund­heit­li­chen Beeinträchtigung einen Antrag stel­len, prü­fen die Experten in der Schwerbehindertenstelle, ob eine Behinderung oder sogar eine Schwerbehinderung vor­liegt. 53.693 Menschen gal­ten 2020 als schwer­be­hin­dert: Der Grad ihrer Behinderung lag über 50 Prozent.

Das Kreissozialamt berich­tet, dass zum Stichtag 31. Dezember 2020 ins­ge­samt 85.223 Menschen eine Behinderung oder Schwerbehinderung hat­ten, wobei die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 1.083 Personen gestie­gen ist. Wenn eine Behinderung fest­ge­stellt wird, kann der Betroffene unter bestimm­ten Voraussetzungen eine Reihe von soge­nann­ten Nachteilsausgleichen in Anspruch neh­men. Dabei reicht die Palette von Arbeitszeitverkürzung bis Zusatzurlaub.

Vor allem Neu- und Änderungsanträge, aber auch Widersprüche und Nachuntersuchungen lan­den auf dem Schreibtisch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schwerbehindertenstelle. Produktgruppenleiterin Brigitte Carl-​Hosse berich­tet, dass die Prozesse durch die Digitalisierung opti­miert wur­den. „Bereits in der Registratur wer­den die ein­ge­hen­den Anträge digi­tal erfasst und dann an die Sachbearbeiter wei­ter­ge­lei­tet“, erläu­tert sie. „Auch alle ande­ren Berichte – von Stellungnahmen der exter­nen Gutachter bis hin zu den Rückmeldungen vom ärzt­li­chen Dienst unse­res Gesundheitsamtes – gehen digi­tal bei uns ein, sodass die Postwege ent­fal­len.“ Praktisch ist, dass Bürger neu­er­dings ein Foto online hoch­la­den kön­nen – zum Beispiel, wenn sie einen alten Ausweis gegen den neuen Ausweis im Scheckkartenformat ein­tau­schen wollen.

Für die Beratung der behin­der­ten Menschen hat die Kreisverwaltung ein bar­rie­re­freies Servicebüro im Kreishaus Grevenbroich, Auf der Schanze 4, ein­ge­rich­tet. Bürger kön­nen zur­zeit nur mit per­sön­li­chem Termin ins Kreishaus kom­men. Sie ver­ein­ba­ren einen Termin per Mail unter schwerbehinderung@rhein-kreis-neuss.de oder wen­den sich tele­fo­nisch an ihren Sachbearbeiter. Alle Informationen dazu gibt es unter dem Link www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​s​c​h​w​e​r​b​e​h​i​n​d​e​r​t​e​n​s​t​e​lle.

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