Kreis plant flä­chen­de­cken­des Corona-Testkonzept

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Ab der kom­men­den Woche soll nach den Beschlüssen der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder allen Bürgern wöchent­lich ein Antigen-​Schnelltest ange­bo­ten werden.

Auch wenn Details in einer bun­des­wei­ten Testverordnung noch gere­gelt wer­den müs­sen, treibt der Kreis schon jetzt Planungen voran, wie das Testangebot mög­lichst flä­chen­de­ckend sicher­ge­stellt wer­den kann.

Eine regel­mä­ßige Testung kann einen wich­ti­gen Beitrag zur wei­te­ren Eindämmung der Corona-​Pandemie leis­ten. Nur in einer gemein­sa­men Anstrengung kann es gelin­gen, ein solch flä­chen­de­cken­des Testangebot für die Bevölkerung sicher­zu­stel­len“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Nach den Plänen der Kreisverwaltung soll das Testangebot dabei auf drei Bausteinen basie­ren. Für ein flä­chen­de­cken­des Angebot auch in den Ortsteilen ist beab­sich­tigt, die Apotheken für die Durchführung von Antigen-​Schnelltests zu bevoll­mäch­ti­gen. „Diese ver­fü­gen über ein brei­tes Netz und eine hohe Akzeptanz bei dem Menschen in unse­rem Kreis“ erläu­tert Petrauschke.

Die Bereitschaft der Apotheken hat der Kreis heute abge­fragt. Zudem ist auch den Betreibern von pri­va­ten Schnelltestzentren im Kreisgebiet eine Beauftragung zur Durchführung der für die Bürger kos­ten­freien Antigen-​Schnelltests ange­bo­ten wor­den. Auch wei­tere pri­vate Interessenten kön­nen sich hierzu beim Kreis unter der Mailadresse krisenstab.rhein-kreis-neuss@rhein-kreis-neuss.de melden.

Ergänzend dazu ist die Kreisverwaltung in Gesprächen mit den Hilfsorganisationen über die Einrichtung eines wei­te­ren Testzentrums in Neuss. Die bis­he­ri­gen Testzentren der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung in Grevenbroich und Neuss sol­len wei­ter nur für PCR-​Testungen in begrün­de­ten Verdachtsfällen genutzt werden.

Für die Umsetzung müs­sen wir aber nun zunächst die Verabschiedung der Testverordnung des Bundes und die Vorgaben des Landes abwar­ten“, macht Dirk Brügge, Kreisdirektor und Leiter des Corona-​Krisenstabes deut­lich. „Wir trei­ben unsere Planungen schon jetzt so weit wie mög­lich voran, um allen Bürgern im Kreis dann schnellst­mög­lich das Testangebot machen zu kön­nen“, so Brügge.

Der Kreis ist hierzu im engen Austausch mit der Landesregierung. Über den genauen Start des Testangebotes wird der Kreis noch informieren.

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