Ehrenamtlich: Behindertenbeauftragte nun offi­zi­ell im Amt

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Korschenbroich – Ihre Ernennungsurkunden haben Hartmut Weber und Norbert Wand aus der Hand von Bürgermeister Marc Venten erhal­ten. Seit dem 1. März sind der Behindertenbeauftragte der Stadt und sein Stellvertreter nun offi­zi­ell im Amt.

Beide möch­ten als Ansprechpartner ver­mit­teln und hel­fen. Der Bürgermeister las die Urkundentexte vor und dankte den bei­den Ehrenamtlern für ihre Bereitschaft, diese Aufgabe zu über­neh­men. Sozialamtsleiterin Petra Köhnen sagte wäh­rend des Gespräches im Rathaus ihre Unterstützung bei den künf­ti­gen Aufgaben zu.

Ein Behindertenbeauftragter wahrt die Interessen und Belange aller Menschen mit Behinderungen und för­dert ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die Aufgabe besteht unter ande­rem aus der Informationsweitergabe sowie Vermittlung und Beratung. Der oder die vom Rat der Stadt für jeweils eine Legislaturperiode bestellte Behindertenbeauftrage nimmt Anregungen und Beschwerden ent­ge­gen oder ver­mit­telt bei Schwierigkeiten und Konflikten.

Erstmal einen Überblick bekom­men und dann mit der Vernetzung begin­nen“ wol­len Hartmut Weber und Norbert Wand. Sie lösen Angela Stein-​Ulrich ab, die die­ses Amt nach vier Jahren enga­gier­ter Tätigkeit nie­der­ge­legt hat und mit gro­ßem Dank ver­ab­schie­det wurde. Hartmut Weber lebt in Neersbroich und ist selbst schwer­be­hin­dert. Darüber hin­aus haben ihn Erfahrungen aus dem fami­liä­ren Bereich und aus sei­nem sport­li­chen Engagement darin bestärkt, die­ses Amt zu übernehmen.

Speziell das Thema „Barrierefreiheit“ liegt ihm am Herzen. Sein Stellvertreter Norbert Wand wohnt in Kleinenbroich und ist dort bereits als Schiedsmann ehren­amt­lich tätig. Er bringt umfas­sende Kenntnisse aus dem Verwaltungswesen mit. Beide wol­len die Aufgaben in enger Absprache mit­ein­an­der gemein­sam ange­hen und Angebote (wie etwa die regel­mä­ßi­gen Sprechstunden) aufteilen.

Bürgermeister Marc Venten und die Leiterin des Sozialamtes Petra Köhnen über­ge­ben die Ernennungsurkunden an die Behindertenbeauftragten. Foto: Stadt
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