Zimmerbrand im Kloster Langwaden – Rauchmelder ver­hin­dert gro­ßen Schaden

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Der Alarm eines Rauchmelders ver­hin­derte am spä­ten Samstagvormittag (27.2.) einen grö­ße­ren Brandschaden im Grevenbroicher Kloster Langwaden. 

Kurz nach 11 Uhr vor­mit­tags hatte das Gerät in einem Zimmer im zwei­ten Obergeschoss der Anlage ange­schla­gen und sowohl die Bewohner gewarnt als auch den Einsatz der Feuerwehr ausgelöst.

Beschäftigte im Kloster im Ortsteil Langwaden bestä­tig­ten kurz nach dem Alarm den Brand in einem Wohnraum. Daraufhin ver­an­lasste der Einsatzleiter bereits auf der Anfahrt eine Alarmstufenerhöhung, da in einer Wohneinrichtung im Kloster eine grö­ßere Zahl älte­rer, teils kaum geh­fä­hi­ger Personen leben. Daher war zunächst nicht abseh­bar, ob diese mit gro­ßem Personaleinsatz der Feuerwehr aus dem Gebäude geret­tet wer­den müssten.

Beim Eintreffen der ers­ten Rettungskräfte waren 25 Bewohner der Einrichtung bereits außer­halb des Gebäudes. Zehn bewe­gungs­ein­ge­schränkte Personen, die sich noch in der betrof­fe­nen Etage des Gebäudes befan­den, wur­den von Trupps der Feuerwehr in einen siche­ren Bauteil der Anlage geret­tet. Ein wei­te­rer Trupp der Feuerwehr bekämpfte zeit­gleich das Feuer in einem Zimmer. Dort war Mobiliar in Brand geraten.

Da nicht klar war, ob sich die Flammen aus dem Raum bereits in den Dachstuhl dar­über aus­ge­brei­tet hat­ten, kon­trol­lier­ten wei­tere Rettungskräfte die Dachkonstruktion mit einer Wärmebildkamera auf mög­li­che Brandstellen oder Glutnester. Abgesehen von einer leich­ten Verrauchung war die Kontrolle aber glück­li­cher­weise negativ.

Insgesamt wur­den 37 Personen vom Rettungsdienst auf Gesundheitsschäden kon­trol­liert. Es wurde aber nie­mand durch Feuer oder Rauch verletzt.

Die Rauchmelder haben defi­ni­tiv grö­ße­ren Schaden ver­hin­dert”, so Einsatzleiter Manfred Neuen. „Hätte sich der Brand län­ger unbe­merkt aus­brei­ten kön­nen und aufs Dach über­ge­grif­fen, wären wir nicht so ver­gleichs­weise glimpf­lich davon gekom­men.” Rund ein­ein­halb Stunden nach dem Alarm war der Einsatz been­det und die Kräfte der Feuerwehr konn­ten an die Standorte einrücken.

Rund 45 Kräfte der Feuerwehr, von der haupt­amt­li­chen Wache sowie den Löscheinheiten aus Wevelinghoven, Hülchrath, Neukirchen, Stadtmitte und Gustorf/​Gindorf waren im Einsatz. Die Löscheinheit Kapellen stellte wäh­rend der Nachlöscharbeiten den Grundschutz fürs Stadtgebiet auf der Hauptwache sicher.

Aussagen zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

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