Kreis geneh­migt Dormagener Antrag auf schnelle Wirtschaftshilfen bis zu 500.000 Euro

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss hat dem Antrag der Stadt Dormagen auf schnelle wirt­schaft­li­che Hilfen zuge­stimmt. Jetzt kön­nen bis zu 500.000 Euro kurz­fris­tig aus­ge­zahlt werden.

Wir sind sehr erleich­tert, dass wir einen schnel­len Weg gefun­den haben, unsere Gewerbetreibenden finan­zi­ell zu unter­stüt­zen. Der eine oder andere könnte sonst womög­lich die finan­zi­elle Durststrecke nicht mehr über­brü­cken“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld und dankt dem Fachbereich Finanzen für die schnelle und erfolg­rei­che Umsetzung. „Wir wol­len unsere Unternehmer unter­stüt­zen, wo es geht, um dafür zu sor­gen, dass Dormagen auch wei­ter­hin eine leben­dige Stadt mit einem viel­fäl­ti­gen Angebot bleibt.“

In der Stadtratssitzung am 3. Februar hatte sich die Politik ein­stim­mig für eine kurz­fris­tige, finan­zi­elle Überbrückungsmöglichkeit aus­ge­spro­chen. Ziel war es, ins­ge­samt eine Million Euro zur Verfügung stel­len zu kön­nen. Laut Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist dies nicht ohne Weiteres mög­lich und nimmt vor allem viel Zeit in Anspruch. Zeit, die nicht alle Gewerbetreibende haben. Lediglich kurz­fris­tige Hilfen bis zur Bagatellgrenze von ins­ge­samt 500.000 Euro sind ohne Genehmigung der BaFin mög­lich. Es bedarf aber der Zustimmung des Kreises. Dies hat der Rhein-​Kreis jetzt genehmigt.

Sobald die ent­spre­chen­den Unternehmen die Unterstützungen des Bundes erhal­ten haben, muss der kurz­fris­tige Überbrückungskredit der Stadt unver­züg­lich zurück­ge­zahlt werden.

Gewerbetreibende kön­nen ab sofort einen Antrag auf Liquiditätshilfe stel­len. Das Formular steht zum down­load unter www​.swd​-dor​ma​gen​.de bereit und muss voll­stän­dig aus­ge­füllt und unter­schrie­ben per E‑Mail an zuschuss-corona@stadt-dormagen.de zurück­ge­sen­det wer­den. Zudem müs­sen eine Kopie des beim Bund gestell­ten Antrages auf Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe II + III) sowie eine Kopie des Personalausweises ein­ge­reicht werden.

Die Anträge kön­nen bis zum 15. April ein­ge­reicht wer­den. Pro Antrag kön­nen bis zu 20.000 Euro – ins­ge­samt für alle Anträge 500.000 Euro – aus­ge­zahlt wer­den. Ist die Obergrenze erreicht, dür­fen keine wei­te­ren Anträge posi­tiv beschie­den werden.

Bei Rückfragen steht Lidia Wygasch-​Bierling von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) tele­fo­nisch unter 02133 257 436 zur Verfügung.

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